Timo Werner über seinen Transfer zu Chelsea: "Frank Lampard wollte mich unbedingt"

Goal.com

Stürmer Timo Werner von RB Leipzig hat am Samstag nach dem 2:1 gegen den FC Augsburg erstmals über seinen Transfer in die Premier League gesprochen. "Die Gespräche mit den Verantwortlichen von Chelsea waren so gut, dass ich mich am Ende für Chelsea entschieden habe", sagte der 24-Jährige nach der Begegnung am Sky-Mikrofon: "Gerade der Trainer (Frank Lampard, d. Red.) stand so hinter mir und wollte mich unbedingt, dass für mich klar war, ich gehe zu Chelsea, da kann ich mich genauso wohlfühlen wie hier."

Nach vier Jahren bei RB Leipzig wechselt Werner zum 1. Juli für festgeschriebene 53 Millionen Euro Ablöse zum FC Chelsea. Lampard habe in den Gesprächen "oft betont, wie sehr er mich haben will, wie sehr er mich auch schätzt als Person", erklärte Werner: "Natürlich fällt es einem schwer, so eine Wohlfühloase, wie ich sie in Leipzig über Jahre hatte, aufzugeben, aber man kommt in einer Karriere nur weiter, wenn man auch mal den nächsten Schritt wagt."

Timo Werner weist Kritik an Chelsea-Wechsel zurück: "Lasse niemanden im Stich"

Bereits am Donnerstag soll sich der Angreifer nach Bild-Informationen bei einem Mannschaftsabend von seinen Mitspielern verabschiedet haben. In einem Interview mit dem kicker (Montagsausgabe) betonte Werner außerdem: "Ich habe so viele Tore geschossen wie noch nie, ich habe so viele Assists gesammelt wie noch nie, und wir als Mannschaft haben zeitweise Fußball gespielt wie noch nie. Diese Saison ist nur schwer zu toppen. Es war an der Zeit, zu einem Weltverein zu gehen."

Durch den Chelsea-Transfer wird Werner seinem Ex-Verein in den ausstehenden Champions-League-Spielen nicht zur Verfügung stehen. Damit hatte er in der Öffentlichkeit für Irritationen gesorgt: "Wie das anschließend von außen bewertet wurde, war schon ein starkes Stück. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich niemanden im Stich lasse und auch kein schlechter Sportsmann bin", verteidigte sich Werner: "Manche scheinen auch vergessen zu haben, dass wir mit Corona eine absolute Sondersituation haben und es diese Übergangsphase bei Transfers noch nie gegeben hat."

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