Tipps vom Ehemann und ein großes Vorbild: Lisa Müller träumt von Olympia

Tipps vom Ehemann und ein großes Vorbild: Lisa Müller träumt von Olympia
Tipps vom Ehemann und ein großes Vorbild: Lisa Müller träumt von Olympia

Für Dressurreiterin Lisa Müller sind die Olympischen Spiele "das höchste Ziel", doch eine Teilnahme im Sommer in Tokio kommt für die Ehefrau von Fußballstar Thomas Müller wohl zu früh. "Für 2020 halten wir den Ball schön flach, dafür haben wir in Deutschland zu viele gute Paare mit viel Erfahrung", sagte die 30-Jährige der Bild am Sonntag.
Für sie und ihr Pferd Stand by Me gehe es derzeit darum, "Routine auf absolutem Topniveau" zu sammeln. Gemeinsam hatte das Paar, das bei der sechsmaligen Olympiasiegerin Isabell Werth trainiert, beim German Masters in Stuttgart die internationale Konkurrenz überrascht und den Viersterne-Grand-Prix gewonnen. Daraufhin war Müller in den deutschen Perspektivkader berufen worden.
Im Stall und im Dressurviereck profitiert Müller auch von den Erfahrungen ihres Mannes im Fußballgeschäft. "Speziell auf der psychologischen Seite geben wir uns Tipps: Wie man mit Druck umgeht, mit Nervenflattern", sagte Müller: "Aber ich gucke mir zum Beispiel auch im Regenerationsbereich viel von ihm ab und versuche, das für meine Pferde zu übernehmen."
Thomas Müller, Weltmeister von 2014, unterstützt seine Frau, auch wenn er wegen der Verletzungsgefahr nicht selbst reitet. "Aber er beschäftigt sich intensiv mit der Zucht, kann Stammbäume lesen und hat einen Blick für Fohlen", erzählte Lisa Müller. Im Sattel ist vor allem Ausnahmereiterin Werth ein Vorbild: "Sie hat so viel Erfahrung und weiß genau, wie sie ein Pferd auf ihre Seite bringt."



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