Titel perfekt! Bayern düpiert BVB

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Der FC Bayern hat es geschafft! Das Team von Julian Nagelsmann sichert sich durch einen Sieg gegen BVB den zehnten Meistertitel in Folge. Wirbel gibt es um einen nicht gegebenen Elfmeter.

Der FC Bayern ist erneut deutscher Meister (Bild: Simon Hofmann/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images)
Der FC Bayern ist erneut deutscher Meister (Bild: Simon Hofmann/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images)

Der FC Bayern ist erneut Deutscher Meister!

Das Team von Julian Nagelsmann gewann durch einen 3:1-Sieg vor 75.000 begeisterten Zuschauern in der heimischen Allianz Arena gegen den BVB die zehnte Meisterschaft in Serie.

Insgesamt ist es bereits der 32. Meistertitel für die Münchner. Mit zwölf Punkten Vorsprung auf den ärgsten Verfolger sind die Bayern drei Spieltage vor Saisonende nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

Wirbel um nicht gegebenen Elfmeter

Serge Gnabry brachte den Rekordmeister mit einem traumhaften Volleytreffer früh in Front (15. Minute). Robert Lewandowski erhöhte noch vor der Pause (34.).

Doch das Team von Marco Rose steckte nicht auf und kam durch einen Strafstoß von Emre Can zum Anschlusstreffer (52.) Vorausgegangen war ein Foul von Joshua Kimmich an Marco Reus. Der eingewechselte Jamal Musiala sorgte in der Schlussphase für die Entscheidung (83.)

Vorher gab es allerdings Wirbel um einen nicht gegeben Elfmeter. In der 59. Minute traf Bayern-Verteidiger Benjamin Pavard BVB-Youngster Jude Bellingham bei einer Grätsche von hinten und spielte danach erst den Ball. Doch die Pfeife von Daniel Siebert blieb stumm, auch der VAR intervenierte nicht.

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann steigt damit zum zweitjüngsten Meistertrainer der Bundesliga-Historie auf. Für die Bayern war es der achte Pflichtspielsieg in Folge gegen die Dortmunder.

„Das ist schon eine gute Fügung, die es nicht so oft gibt - und da freuen wir uns drauf“, hatte Nagelsmann vor der Partie über die Möglichkeit gesagt, mit einem prestigeträchtigen Sieg gegen den Erzrivalen den Titel klarzumachen. Schon vor dem Gipfeltreffen war rund um die Arena in Form von Bannern und Fahnen alles auf die Meisterschaft ausgelegt.

Gnabrys Traumtor erlöst Bayern

Gegen gut strukturierte Dortmunder tat sich der Gastgeber zunächst jedoch schwer. Doch direkt mit der ersten Chance gingen effektive Münchner in Führung. Leon Goretzka legte eine Ecke von Joshua Kimmich mit dem Kopf zurück auf Gnabry, der aus 16 Metern sehenswert traf. Der Führungstreffer wirkte befreiend für die Gastgeber, die das Spiel in der Folge immer mehr an sich rissen.

Der ersatzgeschwächte BVB meldete sich durch einen Abschluss von Ausnahmestürmer Erling Haaland (27.) erstmals an. Nachdem danach ein Treffer von Gnabry wegen Abseits noch aberkannt wurde, gab es kurz darauf keine Einwände: Lewandowski erhöhte nach Pass vom neuen Rekord-Profi Thomas Müller (elf Meistertitel) auf 2:0. Dan-Axel Zagadou hatte den Ball zuvor verloren. Die Bayern hatten fortan alles unter Kontrolle, Lewandowski verpasste es, noch vor der Pause mit einem Abschluss von der Strafraumgrenze zu erhöhen (43.).

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Münchner dann plötzlich Nerven. Kimmich foulte Marco Reus im Strafraum, Can verwandelte sicher vom Punkt - der Anschlusstreffer. Die Gäste blieben dran, Reus scheitert aus spitzem Winkel an Manuel Neuer (54.). Es entwickelte sich ein offenes Spiel, beide Teams öffneten das Visier. Lewandowski scheiterte aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Marwin Hitz (69.). Joker Musiala machte dann alles klar.

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

VIDEO: FC Bayern München: Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld verteidigt Julian Nagelsmann

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