Titeljagd geht weiter: Bayern empfängt Underdog Mainz

SID
·Lesedauer: 2 Min.

Karl-Heinz Rummenigge hat für seine letzten zwölf Monate als Bayern-Boss klare Vorstellungen. "Ich möchte auch 2021 wieder alles erreichen, was möglich ist." Das heißt: Ehe Vorstandschef Rummenigge "seinen" Klub Ende des Jahres an Nachfolger Oliver Kahn übergibt, soll bitteschön das dritte Triple her - und der Trophäenschrank im Vereinsmuseum aus allen Nähten platzen.

Die nächste Aufgabe auf dem Weg zur Meisterschaft ist dabei der FSV Mainz 05. In dem ungleichen Bundesliga-Duell gegen das Kellerkind sollen fest eingeplante Punkte her (Bundesliga: FC Bayern - FSV Mainz um 18 Uhr im LIVETICKER).

"Wir sind jetzt in allen Bereichen weltweit die Nummer eins, und diese Position wollen wir verteidigen und ausbauen", sagte Rummenigge in seinem Ausblick im Klubmagazin 51 und versprach: "Unsere Spieler werden nicht lockerlassen." Und das ungeachtet des Mammutprogramms mit bis zu 38 Pflichtspielen in nur 146 Tagen bis Ende Mai. "Es wird eine große Herausforderung für uns, top zu bleiben, aber wir sind bereit dafür", sagte Weltfußballer Robert Lewandowski.

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Das Jahr 2020, betonte Rummenigge, würden sie sich an der Säbener Straße am liebsten "mit Goldrand" einrahmen lassen. 42 Siege in 48 Pflichtspielen bei einer einzigen Niederlage, Meisterschaft, Pokalsieg, Triumph in der Champions League, europäischer und deutscher Supercup-Sieger sowie zahlreiche individuelle Auszeichnungen - mehr geht nicht. Aber, betonte Rummenigge, "es geht immer weiter".

Kimmich gegen Mainz Kandidat auf Starelf

Umso wichtiger ist es für Flick, dass er personell wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Joshua Kimmich ist nach seinem gelungenen Comeback zum Jahresabschluss beim Kracher in Leverkusen (2:1) wieder ein Kandidat für die Startelf, auf anderen Positionen muss der Erfolgscoach vor dem Neustart allerdings knifflige Personalfragen lösen: Wen aus dem Abwehr-Trio Jerome Boateng, Niklas Süle und Benjamin Pavard lässt er draußen? Spielt links hinten der schnelle Alphonso Davies oder der bissige Zweikämpfer Lucas Hernandez? Und darf vorne trotz Formtiefs Serge Gnabry oder Sorgenkind Leroy Sane ran?

Viele offene Fragen gibt es auch beim Außenseiter Mainz. Als Vorletzter der Tabelle ist der FSV in München klarer Außenseiter - und hat ohnehin hauptsächlich mit sich selbst zu tun. Nach der Entlassung von Trainer Jan-Moritz Lichte sitzt Interimstrainer Jan Siewert auf der Bank. Der Fokus liegt in erster Linie auf der Zeit nach dem Bayern-Spiel.

Dann soll nach SPORT1-Informationen der Mainzer Ex-Profi die Mission Klassenerhalt übernehmen.

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