Top-Ligen droht Milliardenverlust bei Abbruch

Sportinformationsdienst
Sport1

Ein Saisonabbruch aufgrund der Coronakrise würde die europäischen Top-Fußballligen teuer zu stehen kommen.


Laut einer Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungs-Unternehmens KPMG hätten die fünf großen Eliteklassen bei einer vorzeitigen Beendigung der Spielzeit zusammengerechnet mit einem Verlust von 3,4 bis 3,95 Milliarden Euro zu kämpfen.

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Am härtesten träfe es nach diesen Berechnungen die englische Premier League, der bei noch 92 verbleibenden Spielen 1,15 bis 1,25 Milliarden Euro verloren gingen. Die Bundesliga liegt nach KPMG-Angaben mit einem möglichen Verlust von 650 bis 750 Millionen Euro in diesem Vergleich hinter der spanischen La Liga auf Rang drei. Mit etwas geringeren Einbußen müssten die italienische Serie A und die französische Ligue 1 kalkulieren. 

Coronakrise legt europäische Top-Ligen lahm

Die von KPMG ermittelten Werte setzten sich aus den bei einem Saisonabbruch ausbleibenden Einnahmen aus TV-Rechten, Werbepartnerschaften sowie Ticketing und Dienstleistungen bei den Spielen zusammen.

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Derzeit ruht in allen europäischen Topligen auf unbestimmte Zeit der Ball. Aufgrund der EM-Verschiebung ins Jahr 2021 soll allerdings für die nationalen Spielklassen mehr Zeit bleiben, um die Saison zu Ende zu spielen. 

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