Topklubs klopfen an: Was St. Juste auszeichnet

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Topklubs klopfen an: Was St. Juste auszeichnet
Topklubs klopfen an: Was St. Juste auszeichnet

Jeremiah St. Juste hat sich in zwei Jahren beim FSV Mainz 05 zu einem der begehrtesten Abwehrspieler auf dem deutschen Markt entwickelt.

Nach SPORT1-Informationen haben die Bundesligisten Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und VfL Wolfsburg Interesse am Niederländer, zudem schauen auch Mannschaften aus der spanischen LaLiga, der französischen Ligue 1 und der italienischen Serie A genauer hin.

Mainz-Verteidiger St. Juste überzeugt Topteams

Der 24-Jährige ist nach 60 Pflichtspielen mit zwei Treffern und drei Vorlagen für die Rheinhessen trotz Vertrags bis 2023 kaum noch zu halten. (Danny da Costa zurück nach Frankfurt)

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Die Mainzer hatten ihn schon zu Zeiten beim SC Heerenveen beobachtet und ihn nach zwei starken Jahren bei Feyenoord Rotterdam für rund acht Millionen Euro verpflichtet. Es war ein Transfer, der sich gelohnt hat und rund 15 Millionen Euro in die Kasse spülen könnte.

Obwohl St. Juste mit 1,83 Metern für einen Innenverteidiger relativ klein ist, überzeugte er mit enormer Sprungkraft. Der Abwehrmann hat eine gute Technik, ist dynamisch und brachte mit einer Höchst-Geschwindigkeit von 36,1 km/h den schnellsten Sprint der Bundesliga-Saison auf den grünen Rasen.

St. Juste steht nicht ohne Grund im vorläufigen Kader für die Europameisterschaft, er darf auf eine Teilnahme hoffen.

Geschwindigkeit und Biss – aber auch Flexibilität

Für Topmannschaften ist neben der Geschwindigkeit, Bissigkeit und Technik auch die Flexibilität eine spannende Qualität. St. Juste wechselte nach SPORT1-Informationen 2019 zwar bewusst wegen der Rolle als Innenverteidiger nach Mainz, doch er kam dort auch als Rechtsverteidiger und einmal sogar als defensiver Mittelfeldspieler zum Einsatz.

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In Gesprächen mit Vertrauten von St. Juste wird dessen menschliche Ader betont, die Familie spielt in seinem Leben eine ganz wichtige Rolle. Er ist in Mainz als Typ weitergereift und in der Hierarchie aufgestiegen. Als Trainer Bo Svensson kam, stieg St. Juste zum Führungsspieler auf, er nahm diese Rolle ganz bewusst an.

Sollte er die 05er verlassen, wird sein Abgang eine Lücke reißen. St. Juste hatte mit Moussa Niakhaté ein starkes Duo gebildet, die Mainzer kassierten in der Rückserie nicht ohne Grund nur noch 20 Gegentore (in der Hinrunde noch 36). Jetzt zieht es den Defensivallrounder wohl woanders hin.

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