Torino-Präsident: Belotti könnte 100-Millionen-Offerte ablehnen

Urbano Cairo verrät, wie die Vertragsverhandlungen mit seinem Top-Stürmer liefen und wie sich dessen Verbleib finanziell für ihn lohnen könnte.

Präsident Urbano Cairo vom FC Turin ist guter Dinge, dass Angreifer Andrea Belotti dem Klub über den Sommer hinaus erhalten bleibt. Zwar ist im Vertrag des Torjägers (27 Saisontreffer) eine Ausstiegsklausel enthalten, doch am Ende entscheidet Belotti, ob er im Sommer wechselt.

Interesse an dem italienischen Nationalspieler soll es unter anderem von den Premier-League-Klubs FC Chelsea und Manchester United geben. Sie müssten die festgeschriebene Ablöse in Höhe von 100 Millionen Euro bezahlen, um ihm zu verpflichten. Diese Klausel gilt für ausländische Klubs und sie gilt seit Belottis Vertragsverlängerung im vergangenen Herbst.

Cairo erklärte dazu dem Corriere dello Sport: "Ob er in der kommenden Saison für Torino spielt, das weiß ich nicht. Aber lassen sie es mich so sagen: Wir waren sehr offen miteinander. Als mich sein Berater nach der guten letzten Saison und dem tollen Start in diese nach einer Gehaltserhöhung fragte, sagte ich: 'Gut, wir verbessern den Vertrag. Aber dafür gibt es eine Ausstiegsklausel für Klubs aus dem Ausland in Höhe von 100 Millionen Euro.'"

Belohnung für das Bleiben

"Der Berater fragte während der Verhandlungen auch, ob wir die Laufzeit denn verlängern müssten. Da entgegnete ich, warum ich ihm mehr zahlen sollte, wenn wir die Laufzeit nicht ausdehnen", so der Präsident weiter: "Also trafen wir uns in der Mitte. Ich verlängerte den Vertrag. Und falls der Spieler so außergewöhnliche Leistungen bringt, dass ein ausländischer Klub 100 Millionen Euro für ihn bezahlen will, dann darf er gehen."

Bis 2021 ist Belotti nun an Torino gebunden und Cairo ist sicher, dass der 23-Jährige bei einem hohen Angebot aus dem Ausland nicht automatisch das Weite suchen wird: "Belotti könnte solch eine Offerte durchaus ablehnen und sich weigern, zu wechseln. In dem Fall würde ich ihn sicher belohnen und seinen Vertrag gewiss noch einmal verbessern. Das ist der Stand der Dinge."

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