Toto Wolff: Ein Formel-1-Team muss Geld verdienen können

Norman Fischer
motorsport.com

Die Formel 1 soll in Zukunft profitabler werden. Dank der Budgetgrenze von 145 Millionen US-Dollar ab 2021 sind die Zeiten der wahnwitzigen Budgets erst einmal vorbei. Und obwohl vor allem Mercedes durch den Einschnitt betroffen ist, begrüßt Motorsportchef Toto Wolff den neuen Sparzwang in der Königsklasse.

"Das Budget-Cap ist auf jeden Fall ein sehr wichtiger Schritt", sagt der Österreicher. Denn auch als Sport-Team müsse man in der Lage sein, in der Formel 1 Geld zu verdienen. "Und zwar auf jedem Level", so Wolff.

Seine Hoffnung ist, dass die Budgetgrenze nicht nur dafür sorgen wird, dass das Feld enger zusammenrückt, gut wirtschaftende Teams sollen durch sie auch in die Profitabilität hineinrutschen. "Und das soll so sein, weil auch die amerikanischen Teams hier ein Vorbild für uns sind", sagt Wolff und verweist etwa auf die nationale Football-Liga, die NFL.

"Und insofern finde ich das einen guten ersten richtigen Schritt", so der Mercedes-Boss. Die 145 Millionen Dollar sind aber erst der Anfang. 2022 sinkt die Grenze auf 140 Millionen Dollar, ein Jahr später auf 135 Millionen Dollar, wo sie erst einmal bis 2025 so verbleiben wird.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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