Nach Track-Limit-Diskussion: Porsche auf GTE-Pro-Pole

Heiko Stritzke
·Lesedauer: 1 Min.

Die Track Limits machen wieder von sich reden: Im Anschluss an das Qualifying zum WEC-Finale in Bahrain 2020 wurde der Polesetter in der GTE Pro neu bestimmt. Der Porsche #92 (Christensen/Estre) startet nun von der Pole-Position ins Rennen.

Der Grund ist, dass Michael Christensen eine zuvor aberkannte Runde zurückerhalten hat. Dem Dänen war eine Zeit in seiner zweiten fliegenden Runde von 1:56.236 Minuten noch während des Qualifyings wegen Track Limits aberkannt worden.

So wurde der Aston Martin #95 (Thiim/Sörensen) als offizieller Polesetter mit 0,068 Sekunden Vorsprung verkündet. Doch nach einer erneuten Überprüfung der fragwürdigen Szene wurde Christensens Runde wieder für legal erklärt.

So kommt es, dass im Rundendurchschnitt nun der Porsche wieder 0,016 Sekunden vor dem Aston Martin liegt. Der Durchschnitt der Rundenzeiten von Christensen und Kevin Estre beträgt 1:56.505 Minuten.

Christensen gibt zu, auf seiner ersten fliegenden Runde einen "kleinen Patzer" eingebaut zu haben. Die zweite Runde sei dann besser gewesen. Genau die dort gewonnenen Hundertstelsekunden gaben letztlich den Ausschlag.

Thiim und Sörensen müssen damit den Bonuspunkt für die Pole-Position wieder abgeben, sind aber nach wie vor die Favoriten auf den WM-Titel.

Mit Bildmaterial von fiawec.com/Adrenal Media.