Traditionsklub vor radikalem Umbruch

SID
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Traditionsklub vor radikalem Umbruch
Traditionsklub vor radikalem Umbruch

Der achtmalige deutsche Meister Düsseldorfer EG muss vor der kommenden Saison in der Deutschen Eishockey Liga aus finanziellen Gründen einen radikalen Umbruch vornehmen.

Noch sei angesichts der Corona-Pandemie "völlig offen, wie unser Etat aussehen und welches Spieler-Budget Sportdirektor Niki Mondt zur Verfügung haben wird", erklärte Geschäftsführer Harald Wirtz. In der laufenden Spielzeit hatte die DEG die Play-offs knapp verpasst.

Aktuell haben sieben Spieler einen Vertrag für die Saison 2021/22, vier Akteure werden den Klub definitiv verlassen: Nicholas Jensen, Maximilian Kammerer, Charlie Jahnke und Jan Brejcak. Es sei aber sicher davon auszugehen, dass weitere Abgänge folgen werden.

"Stand jetzt müssen wir davon ausgehen, dass sich unsere Mannschaft deutlich verjüngen wird und wir einige Leistungsträger nicht halten können", sagte Wirtz.

Mondt zeigte Verständnis für den Abgang der Spieler. "Nach einem Jahr des Verzichts wollen sie nun Planungssicherheit", sagte der Sportdirektor. Sollten der DEG bei der Partnersuche aber weitere Erfolge gelingen, "können wir bei der Kadergestaltung noch einmal nachlegen", führte Wirtz aus.