Trainingslager in Katar: Heynckes nimmt keine Rücksicht auf Bayern-Interessen

SID
Trainingslager in Katar: Heynckes nimmt keine Rücksicht auf Bayern-Interessen

Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes wird beim Wintertrainingslager in Katar nur bedingt Rücksicht auf wirtschaftliche Interessen des deutschen Fußball-Rekordmeisters nehmen. "Es wird ein Trainingslager geben, aber nicht mehr zehn Tage", sagte Heynckes vor der Partie gegen den Hamburger SV am Samstag (18:30 Uhr/ Sky) und stellte klar: "Ich weiß, dass der Verein Verpflichtungen gegenüber Katar hat, aber das wird dann so gemacht, wie ich mir das vorstelle."
Die Thematik werde er mit den Verantwortlichen um Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge noch genau besprechen. Die Dauer der Vorbereitung hänge, so Heynckes, auch vom Spiel im DFB-Pokal gegen RB Leipzig am Mittwoch (20:45 Uhr/ARD und Sky) ab.
"Ich habe zwei Szenarien: Einmal, wenn wir weiterkommen und einmal, wenn wir ausscheiden sollten", erklärte Heynckes. Wie viele Tage in Katar er in den beiden genannten Fällen einplant, verriet der Triple-Trainer aber nicht.
Bereits seit 2011 reisen die Bayern in der Winterpause in das umstrittene Wüsten-Emirat, um sich dort auf die Rückrunde vorzubereiten. Im Januar 2016 hatte der deutsche Rekordmeister mit dem Hauptstadtflughafen Doha Airport einen langfristigen Sponsorenvertrag abgeschlossen.  



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