Transferticker: Poker um Hakimi spitzt sich zu

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  • Mega-Angebot aus Spanien für Shaqiri? (5.58 Uhr)

  • Hakimi-Poker spitzt sich zu (Do., 21.14 Uhr)

  • Opfert Barca Griezmann für Neymar? (Do., 16.28 Uhr)

+++ 5.58 Uhr: Mega-Angebot aus Spanien für Shaqiri? +++

Bis zur Unterbrechung durch die Corona-Pandemie spielte der FC Liverpool eine herausragende Saison, stand mit 22 Punkten Vorsprung auf Manchester City kurz vor der Meister-Krönung. Xherdan Shaqiri hat dazu allerdings recht wenig beigetragen. Kümmerliche 174 Minuten stand der Schweizer auf dem Platz, kämpfte immer wieder mit Wadenproblemen. Geht seine Zeit bei den Reds nun zu Ende?

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Wie das Schweizer Boulevardblatt Blick berichtet, soll der FC Sevilla hinter den Kulissen ein Mega-Angebot für den ehemaligen Bayern-Spieler vorbereiten. Demnach möchten die Andalusier den Linksfuß mit einem lukrativen Mehrjahresvertrag locken


Neben dem FC Sevilla sind angeblich aber auch ZSKA Moskau und der AS Rom an Shaqiri interessiert. Liverpool soll knapp 30 Millionen Euro Ablöse für den 28-Jährigen verlangen.

Donnerstag, 2. April:

+++ 21.14 Uhr: Hakimi-Poker spitzt sich zu +++

Wo wird Achraf Hakimi in der kommenden Saison spielen?

Am Ende der derzeit unterbrochenen Spielzeit läuft die Leihe des Marokkaners aus. Der BVB hofft darauf, den 21-Jährigen dauerhaft von Real Madrid loseisen zu können, doch die Konkurrenz steht offenbar Schlange.

Nach dem FC Chelsea und Juventus Turin soll nun auch PSG mit dem Dortmunder Ex-Trainer Thomas Tuchel in den Hakimi-Poker eingestiegen sein. Das berichtet das französische Portal PSG Talk, das sich über die Jahre in der Fanszene durchaus einen Namen gemacht hat. 

"Ich will weiterhin Spielpraxis bekommen. Das bevorzuge ich. Wenn ich sie bei Real Madrid erhalte, bin ich darüber erfreut. Und wenn nicht, dann woanders, weil ich weiter erfolgreich sein und mich weiterentwickeln will", sagte Hakimi kürzlich in der TV-Sendung El Chiringuito.

+++ 16.28 Uhr: Opfert Barca Griezmann für Neymar? +++

Ist das Kapitel Antoine Griezmann beim FC Barcelona nach nur einer Saison schon wieder beendet?

Wie Sky Sports berichtet, hoffen die Katalanen den Franzosen im Werben um die Rückkehr von Neymar mit dessen Klub PSG verrechnen zu können.


Sollte PSG einem Tausch nicht zustimmen, hofft Barca demnach, rund 100 Millionen Euro für einen Verkauf von Griezmann zu bekommen, da Paris wohl mindestens 150 Millionen Euro für Neymar verlangt.

Die restliche Summe müsste der klamme FC Barcelona dann wohl aus weiteren Transfers erwirtschaften. Unter anderem wurden Ousmane Dembélé und der an den FC Bayern ausgeliehene Philippe Coutinho als Verkaufskandidaten genannt.

Griezmann war erst im vergangenen Sommer für eine Ablöse von 120 Millionen Euro nach einem langen Transfer-Theater von Atlético Madrid ins Camp Nou gewechselt. Seither lief er in 37 Spielen für die Katalanen auf und erzielte dabei 14 Tore. Sein Vertrag läuft noch bis 2024

+++ 12.59 Uhr: Poulsen-Berater widerspricht Gerüchten +++

Yussuf Poulsen hat seinen Stammplatz bei RB Leipzig während der Saison verloren. Trainer Julian Nagelsmann bevorzugt im Angriff Neuzugang Patrick Schick.

Prompt machten Spekulationen die Runde, der 25-Jährige würde darauf drängen, den Klub zu verlassen. Dem hat nun sein Berater Poul-Erik Petersen energisch widersprochen.

"Es gibt nichts zu berichten in diesem Kontext. Weder hat Yussuf eine solche Anfrage gestellt noch finden Verhandlungen mit anderen Klubs statt", erklärte Petersn im dänischen Sender TV2: "Ich kann gar nicht deutlicher sagen, dass Yussuf es liebt, in Leipzig zu sein. Das ist das Wesentliche."

+++ 6.40 Uhr: Zieht es James auf die Insel? +++

James Rodriguez könnte schon bald in der Premier League spielen. Der Grund: Carlo Ancelotti.

Der Italiener, der James vor sechs Jahren schon bei Real Madrid trainierte, wollte ihn in der vergangenen Saison bereits als Coach des SSC Neapel zu sich zurückholen.

Was damals nicht gelang, könnte nun doch Realität werden. Wie die Marca berichtet, wolle Ancelotti seinen ehemaligen Spieler zum FC Everton lotsen.

Auch der ehemalige Bayern-Profi, der nach seiner Rückkehr zu Real dort keine Zukunft mehr sieht, könne sich einen Wechsel zu den Toffees vorstellen, heißt es in dem Bericht.

Mittwoch, 1. April

+++ 21.57 Uhr: Klarer Trend gegen Sané bei Bayern? +++

Finden Leroy Sané und der FC Bayern am Ende doch nicht zusammen?

Nachdem SPORT1 schon vor einigen Wochen berichtet hatte, dass ein möglicher Deal wackelt, geht der kicker nun noch einen Schritt weiter.

Demnach richte sich der Trend inzwischen "klar gegen Sané". Die Zweifel an der Mentalität des Nationalspielers in Diensten von Manchester City sollen im Klub gewachsen sein.

Dazu komme die Verwunderung darüber, dass der Flügelspieler nach seinem Beraterwechsel zu Beginn des Jahres plötzlich sein zweimaliges Ja, das er dem FC Bayern im Jahr 2019 vorab gegeben hatte, zurücknahm und neue Verhandlungen anstrebte (SPORT1 berichtete).

+++ 21.48 Uhr: Führt de Ligts Weg nach England? +++

Für über 85 Millionen Euro wechselte Matthijs de Ligt im vergangenen Sommer von Ajax Amsterdam zu Juventus Turin. Doch die hohen Erwartungen konnte der Innenverteidiger in seiner Debütsaison nicht erfüllen. Zieht der 20-Jährige im Sommer weiter?


Wie die Daily Mail berichtet, soll Manchester United die Situation um de Ligt (r.) genau beobachten. Zwar ist ManUnited im Abwehrzentrum breit aufgestellt, aber durch die wahrscheinlichen Abgänge von Phil Jones und Chris Smalling könnte Platz im Kader geschaffen werden.

De Ligt hatte in seiner ersten Saison in der Serie A einen schweren Stand und verlor seinen Platz in der ersten Elf zeitweise an Merih Demiral, der sich allerdings im Januar einen Kreuzbandriss zuzog.

+++ 18.01 Uhr: Das sagt Boateng zu seiner Zukunft +++

Im vergangenen Jahr stand Jérôme Boateng beim FC Bayern noch unmittelbar vor dem Absprung. Doch wegen den langfristigen Verletzungen von Niklas Süle und Lucas Hernández waren Boatengs Dienste in der Innenverteidigung der Bayern plötzlich wieder gefragt.

Aber wie geht es mit Boateng über die Saison hinaus weiter? Gespräche über eine Verlängerung seines bis 2021 laufenden Vertrags gab es noch nicht. "Der Verein muss sowieso auf mich zukommen", sagte Boateng dem kicker und fügte bezüglich seiner Zukunft an: "Ich muss nicht auf Teufel komm' raus weg vom FC Bayern, ich habe ja noch einen Vertrag."

Boateng wolle dem Bericht zufolge zunächst die Entwicklungen während der Coronakrise abwarten. Anfragen anderer Klubs gebe es demnach noch nicht.

Boateng spielt seit 2011 für den FC Bayern. Im vergangenen Sommer platzte ein Wechsel zu Juventus Turin.

+++ 11.26 Uhr: "Ibra" denkt an Abschied von Milan +++

Weltstar Zlatan Ibrahimovic, seit Dezember Angreifer beim italienischen Renommierklub AC Mailand, will sich offenbar am Ende dieser Saison von seinem Klub trennen. Der 38-Jährige möchte nicht die Option in Anspruch nehmen, seinen Vertrag mit Milan um ein weiteres Jahr zu verlängern. Das berichtet die Gazzetta dello Sport.

Der schwedische Ausnahmespieler, der bereits von 2010 bis 2012 in Mailand gespielt und mit den Rossoneri einen seiner vier italienischen Titel gewonnen hatte, ist von den Entwicklungen bei Milan enttäuscht, nachdem sich der Klub von Sportchef Zvonimir Boban getrennt hat, der Ibrahimovic nach Mailand zurückgeholt hatte.


Hintergrund war Bobans Kritik an Klubchef Ivan Gazidis, der in Hinblick auf die kommende Saison mit Ex-Bundesliga-Coach Ralf Rangnick (früher unter anderem Leipzig und Schalke) angeblich einen Vorvertrag für ein Doppelmandat als Trainer und Sportdirektor unterschrieben haben soll. Rangnick soll angeblich Trainer Stefano Pioli ersetzen, dieser wiederum gilt als Vertrauensperson von Ibrahimovic.

Diese Situation sowie die Ungewissheit um das Ende der italienischen Meisterschaft wegen der Coronavirus-Pandemie sollen Ibrahimovic zum Entschluss bewogen haben, seine Fortbeschäftigung in Mailand zu beenden. Der Torjäger hat die unter Ausgangssperre stehende Stadt Mailand bereits verlassen und ist nach Malmö zurückgekehrt. 

+++ 11.17 Uhr: James-Flucht steht wegen Talent bevor +++

James Rodriguez muss Real Madrid voraussichtlich im Sommer verlassen. Der spanischen Zeitung As zufolge spielt er in Trainer Zinedine Zidanes Plänen keine Rolle. Sein Vertrag endet zwar erst 2021, die Königlichen müssten ihn aber vorher verkaufen, um eine Ablöse zu generieren.

Zu Real sei er "überraschend" und nur deshalb zurückgekehrt, weil Bayern München die Kaufoption nach zwei Jahren Leihe nicht gezogen hatte. Mit den 650 Minuten, die James in La Liga auflief, steht er nur auf Platz 21 der am meisten von Zidane eingesetzten Spiele. Seit Oktober wartet der Kolumbianer vergeblich auf weitere Einsätze, ihm blieb gelegentlich sogar nur die Tribüne. 

Außerdem werden seine Chancen weiter sinken, sobald Martin Ödegaards Leihe bei Real Sociedad San Sebastian im Sommer beendet ist. Der Norweger, der ebenso wie James Linksfuß ist, besitze ein ähnliches Profil wie der WM-Torschützenkönig von 2014. Bloß präsentierte sich Ödegaard offensivfreudiger und hat mit neun Torbeteiligungen in 23 Einsätzen endgültig den Durchbruch in Spanien geschafft.


Deutlich effektiver und jünger als James, der im Juli 29 Jahre alt wird. Nach der WM in Brasilien war der kolumbianische Star von Monaco für 75 Millionen Euro nach Madrid gewechselt. Seitdem ist sein Marktwert stetig gesunken.

+++ 10.47 Uhr: BVB-Transferziel versteht Gerüchte nicht +++

Thomas Meunier hat sich in einem Instagram-Live-Interview mit RTBF gegen die Transfergerüchte um ihn gewehrt. Der Verteidiger von Paris Saint-Germain, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, stand bis zum Anbruch der Coronakrise kurz vor einer Einigung mit Borussia Dortmund.

Abgesehen vom Interesse des BVB verstehe der 28-Jährige alle anderen Gerüchte nicht. "Ich habe so viele Artikel gesehen, die mich mit Lyon, Tottenham oder Inter verbinden", polterte er. "Ich verstehe diesen Wahnsinn nicht!" Zudem betonte Meunier, primär in Paris bleiben zu wollen. "Bislang ist es aber sehr ruhig."

Allerdings wisse er um die eigene Attraktivität auf dem Markt. Bedingt durch sein Alter, die fehlende Ablösesumme und den Status als Nationalspieler der besten Mannschaft der FIFA-Weltrangliste ist der Belgier potenziell interessant. Er sei "kein schlechter Kauf", weiß auch Meunier, "selbst wenn ich eine Brandwunde bekomme und mir das Bein abschneiden muss."

+++ 07.39 Uhr: Verlässt CR7 Juventus? +++

Cristiano Ronaldo könnte Juventus Turin frühzeitig verlassen. Auch der italienische Rekordmeister wird von den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus, das in Italien besonders stark wütet, gebeutelt. Deshalb bieten die Juve-Stars an, auf zwei volle Monatsgehälter zu verzichten. Darüber hinaus könnte die "Alte Dame" laut der italienischen Tageszeitung Il Messagero gezwungen sein, ihren Superstar Ronaldo abzugeben.

Das Blatt aus Rom berichtet von drei Szenarien, darunter den verfrühten Abgang des Portugiesen im nächsten Transferfenster, sofern das trotz der Pandemie verhältnismäßig normal stattfindet. Es nennt auch erste Zahlen: Obwohl Ronaldo im Februar 35 Jahre alt wurde, könnte ein Verkauf 70 Millionen Euro einbringen. Zudem würde Juve zweimal 30 Millionen Jahresgehalt (Vertrag bis 2022) einsparen.

Modell zwei sieht vor, den Vertrag auslaufen zu lassen. Angesichts der dreistelligen Rekordablöse, die die Turiner 2018 an Real Madrid zahlten, wirtschaftlich betrachtet schwer vorstellbar. Schließlich gäbe es die Idee, den Vertrag mit dem damaligen Wunschspieler Ronaldo, der den Aktienwert von Juventus deutlich gesteigert hat, vorzeitig bis 2023 zu verlängern - zu deutlich geringeren Konditionen.


Ein Szenario, das dem stets launischen CR7 verärgern dürfte. Deshalb wird sowohl in Italien als auch in Spanien bereits wild über eine mögliche Rückkehr zu Real Madrid spekuliert. Allerdings wird sich Ronaldo laut Il Messagero erst einmal mit den Juve-Bossen austauschen, sobald er aus seinem Corona-Lager in der Heimat Madeira nach Italien zurückreist.

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