Adeyemi erzielt historisches DFB-Tor: „Immer noch geflasht“

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Adeyemi erzielt historisches DFB-Tor: „Immer noch geflasht“
Adeyemi erzielt historisches DFB-Tor: „Immer noch geflasht“

Er war der zweite Debütant unter Hansi Flick, aber er ist der erste mit einem Tor - einem historischen obendrein: Karim Adeyemi war auch eine halbe Stunde nach dem 6:0 (4:0) gegen Armenien „immer noch geflasht“ von seinem Traum-Einstand. (EINZELKRITIK: Zeugnisse fürs DFB-Team - Bayern-Sorgenkind glänzt)

Und davon, „mit so tollen Spielern zusammenspielen zu dürfen“. „Es ist Wahnsinn, dass ich hier bin“, schwärmte der 19-Jährige.

Der Profi von Red Bull Salzburg wurde im WM-Qualifikationsspiel in Stuttgart in der 72. Minute eingewechselt. 19 Minuten später traf er nach schönem Doppelpass mit U21-Kumpel Florian Wirtz eiskalt zum Endstand (90.+1). (Alle News und Hintergründe zur deutschen Nationalmannschaft)

Der Treffer zum 6:0 war ein bedeutender: Adeyemi ist Jahrgang 2002 - damit ist sein Länderspieltor das erste eines deutschen Nationalspielers, der in diesem Jahrtausend geboren wurde.

Adeyemi: Gratulation von Schwabl, Lob von Flick

„Ich bin glücklich über mein Debüt - gleich mit einem Tor, das macht es umso schöner“, sagte Adeyemi mit leuchtenden Augen.

Seine Freude kostete er auf der Tribüne mit seinen Eltern, seinem Berater und Präsident Manfred Schwabl von Ex-Klub SpVgg Unterhaching aus. „Er hat mir gratuliert, viel mehr gab‘s da nicht zu sagen“, berichtete Adeyemi und sprach von einem „schönen Tag“.

Der wurde von einem Lob des Bundestrainers abgerundet. „Karim hat gezeigt, was er auch in Salzburg zu Beginn dieser Runde gezeigt hat: Dass er im Strafraum ein guter Vollstrecker ist und sehr selbstbewusst agiert“, sagte Hansi Flick zufrieden. (NEWS: So begründete Flick die Nominierung von Adeyemi)

In Österreich hat der gebürtige Münchner, dessen nigerianischer Vater selbst Fußballer war und dessen Mutter aus Rumänien stammt, in den ersten sechs Saisonspielen sechs Mal getroffen. Trotzdem, betonte Flick, habe Adeyemi „noch viel Arbeit“ vor sich“. Der Anfang aber ist gemacht - und wie!

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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