Tribut an Kobe: NBA ändert Modus des All-Star Games

Sportinformationsdienst
Sport1

Die NBA ändert zu Ehren des tödlich verunglückten Superstars Kobe Bryant das Format des diesjährigen All-Star Games.


So wird beim Treffen der Besten am 16. Februar in Chicago am Ende des dritten Viertels entschieden, wie lange danach weitergespielt wird: Auf den Punktestand des führenden Teams werden in Anlehnung an Bryants langjährige Rückennummer 24 Zähler dazu gerechnet. Steht es beispielsweise 100:95, gewinnt die Mannschaft, die zuerst 124 Punkte hat. Die Zeit läuft dann nicht mehr mit.

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Der fünfmalige NBA-Champion Bryant (41) war am Sonntag mit einem Helikopter abgestürzt und ums Leben gekommen. Auch seine Tochter Gianna (13) starb bei der Tragödie.

Insgesamt 500.000 Dollar sollen für Charity-Zwecke erspielt werden. LeBron James (Los Angeles Lakers/Westen) und Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks/Osten) sind die Kapitäne der beiden Allstar-Teams.


Nachdem die Starter des Spiels bereits seit geraumer Zeit feststehten, wurden am Donnerstag die Reservisten nominiert, sodass nun alle Spieler, die am Event teilnehmen, fest stehen.


Bradley Beal von den Washington Wizards wurde dabei nicht berücksichtigt und fand deutliche Worte. "Ich bin angepisst. Ich weiß, wie ich spiele, ich habe es ehrlicherweise ein Stück weit erwartet", sagte der Wizards-Star bei NBC Sports

Die Teilnehmer am All-Star Game im Überblick: 

Eastern Conference - Starter: Kemba Walker, Trae Young, Pascal Siakam, Giannis Antetokounmpo, Joel Embiid - Reservisten: Jimmy Butler, Ben Simmons, Kyle Lowry, Khris Middleton, Domantas Sabonis, Jayson Tatum, Bam Adebayo

Western Conference - Starter: Luka Doncic, James Harden, Kawhi Leonard, LeBron James, Anthony Davis - Reservisten: Nikola Jokic, Damian Lillard, Donovan Mitchell, Rudy Gobert, Chris Paul, Brandon Ingram, Russell Westbrook

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