Wade-Wahnsinn und Dramatik pur in Dublin

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Wade-Wahnsinn und Dramatik pur in Dublin
Wade-Wahnsinn und Dramatik pur in Dublin

Was für ein Thriller zum Schluss!

Der 12. Spieltag der Cazoo Darts Premier League (Alle Spiele LIVE auf SPORT1) begann mit dem Krimi zwischen James Wade und Michael van Gerwen (6:5) und er endete mit dem Thriller zwischen Wade und Jonny Clayton - und erneut hatte der Engländer mit 6:5 das bessere Ende für sich. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts)

Aber bis zum zweiten Tagessieg in der laufenden Premier-League-Saison musste „The Machine“ gehörig schwitzen. Er kam gut ins Match und ging schnell mit 2:0 in Führung.

Der Waliser, der bereits drei Tagessiege auf dem Konto hat, blieb jedoch völlig cool und setzte wie schon im Halbfinale gegen Michael Smith zu einem Mega-Comeback an. Aus 0:2 machte er ein 5:3.

In diesem Finale war jedoch alles möglich - und so kämpfte sich auch Wade nochmal zurück und erzwang tatsächlich noch den Decider. Passend zur Dramatik dieses Finales checkte Wade ein 118-Highfinish zum 5:5 aus.

Im Decider wurde es dann dramatisch. Erst konnte Clayton die 126 nicht auschecken. Danach hatte Wade das Spiel mit der Doppel-15 in der Hand - und warf eine einfach 15. Er konnte nur noch auf ein neues Finish stellen. Aber Clayton seinerseits verpasste die Doppel-20 zum Sieg. Wade sagte Danke, checkte die Doppel-4 aus und nahm so auch erfolgreich Revanche für Spieltag 8, als er mit 1:6 gegen Clayton im Finale verlor.

Damit festigt Wade seinen dritten Rang in der Tabelle - punktgleich mit Michael van Gerwen auf der zwei (jeweils 25 Punkte). Clayton zieht mit seinem fünften Finaleinzug auf 29 Punkte an der Tabellenspitze davon.

James Wade ist on fire

Im ersten Halbfinale warf sich „The Machine“ mit einem 6:1-Erfolg über Gerwyn Price in sein fünftes Spieltagfinale der laufenden Premier-League-Saison.

Dabei hämmerte er einen 3-Dart-Average von unfassbaren 114,73 Punkten ins Board. Das ist der höchste Average, den der Engländer in seiner Karriere auf einer TV-Bühne jemals geworfen hat.

Dem hatte der „Iceman“, der mit 98,21 Punkten ebenfalls an der 100-Punkte-Marke kratzte, nichts entgegenzusetzen. Lediglich im vierten Leg konnte er per 124-Highfinish ein Highlight setzen.

Aber Wade war in diesem Match einfach in einer eigenen Liga unterwegs. Das Finish von Price konterte er direkt im folgenden Leg mit einem 140er Finish und stellte den alten Abstand wieder her.

Damit war der Kampfgeist des Walisers gebrochen, der danach auch selbst nicht mehr an den Sieg zu glauben schien. Immerhin konnte er in der Tabelle etwas Boden auf den viertplatzierten Peter Wright wettmachen, ob das allerdings reicht, um nochmal an den Playoff-Plätzen angreifen zu können, bleibt abzuwarten.

Clayton mit Mega-Coomeback

Im zweiten Halbfinale zwischen Michael Smith und Jonny Clayton sah schon alles nach dem zweiten Finaleinzug des „Bully Boy“ in dieser PL-Saison aus. Aber am Ende war es doch Clayton, der über einen 6:4-Sieg jubeln durfte. (PDC Order of Merit: Aktuelle Weltrangliste im Darts)

Dabei lag „The Ferret“ schon mit 1:4 hinten und sein Kontrahent schien bis zu diesem Moment zu souverän, um das Match noch abzugeben. Aber in der Premier League darf man den Waliser nie abschreiben.

Mit fünf Legs in Folge stürmte der Titelverteidiger in sein fünftes Finale in der laufenden Saison.

Trotz über 100er Average: MvG-Gala reicht nicht

Zum Auftakt setzte sich James Wade im Auftaktmatch gegen Michael van Gerwen mit 6:5 durch.

Die beiden Kontrahenten lieferten sich lange Zeit ein Duell auf Weltklasseniveau. Erst gegen Ende des Spiels, als die Nerven ein zunehmender Faktor wurden, sank der 3-Dart-Average. Dennoch stand Wade am Ende noch bei 99,67 Punkten, MvG kam sogar mit 103,3 Punkten ins Ziel.

Vor Beginn von Leg 6, beim Stand von 4:1 für „The Machine“, lag der Engländer bei einem 3-Dart-Average von 111 Punkten, während der Niederländer 108 Punkte auflegte.

Ab diesem Zeitpunkt startete „Mighty Mike“ jedoch seine Aufholjagd und glich nach drei Legs zum 4:4 auf. Wade lief Gefahr, ein bitteres Déjà-vu aus der vergangenen Premier-League-Saison zu erleben. Damals spielte er auch am 12. Spieltag gegen MvG und verlor trotz eines starken 3-Dart-Average von über 110 Punkten mit 3:8.

Aber diesmal hatte der Engländer das bessere Ende für sich. Allerdings musste der 39-Jährige, der seinerseits drei Match-Darts vergab, auf sein Glück hoffen. Da MvG allerdings seine Nerven auch nicht komplett im Griff hatte und Match-Darts vergab, konnte Wade über 24-Rest im Decider auschecken und das Spiel für sich entscheiden.

Zähes Ringen zwischen Price und Cullen

Nach der Darts-Gala zwischen Wade und van Gerwen lieferte das Duell zwischen Gerwyn Price und Joe Cullen weniger Spektakel.

Der Waliser ging bei seinem 6:3-Sieg schnell mit 4:1 in Führung, was aber weniger am starken Auftreten des Weltmeisters von 2021 lag, als vielmehr am desolaten Start des „Rockstars“.

Nach zwei Legs hatte der „Iceman“, der wieder mit seinem Standardsong ‚Ice Ice Baby‘ von Vanilla Ice auf die Bühne kam, einen Average von 80 Punkten, Cullen kämpfte sich gerade einmal knapp über die 70er Marke.

Da konnte es sich Price auch leisten, eine Checkout-Quote von 23 Prozent abzuliefern. Gerade einmal sechs seiner 26 Leg-Darts traf er in das passende Double.

Aber immerhin konnte er zum fünften Mal in dieser Premier-League-Saison das Viertelfinale überstehen.

Smith beendet schwarze Serie

Nach sechs Niederlagen in Folge kann Michael Smith endlich wieder einen Sieg in der Premier League feiern. Mit 6:2 setzte sich der Engländer im Duell der Enttäuschten gegen Gary Anderson durch.

Das Highlight des „Bully Boy“ war ein sehenswertes 150-Highfinish zum 3:2. Danach war der Widerstand des „The Flying Scotsman“ scheinbar gebrochen und Smith holte sich die noch fehlenden drei Legs zum Einzug ins Halbfinale.

Allerdings muss man festhalten, dass Anderson im Vergleich zu den vergangenen Partien in der Premier League einen deutlich besseren Eindruck machte. Mit einem 3-Dart-Average von 102,75 Punkten wäre ein Sieg ebenfalls verdient gewesen. Lediglich seine Checkout-Quote (2/10) verhinderte ein engeres Match. Smith nutzte bärenstarke 75 Prozent (6/8) seiner Leg-Darts.

Damit war damit schon vor dem Ende der Viertelfinals klar, dass der Schotte auch weiterhin die rote Laterne behalten wird.

Clayton wird zum Angstgegner für Wright

Zum fünften Mal sind sich Peter Wright und Jonny Clayton in diesem Jahr in der Premier League gegenübergestanden und zum vierten Mal hieß der Sieger Clayton. Es war bereits der vierte Triumph in Folge gegen „Snakebite“.

Diesmal setzte sich „The Ferret“ mit 6:3 durch und erreicht damit das sechste Halbfinale in Serie.

Das Match begann jedoch schleppend in den ersten drei Legs. Aber beim Stand von 2:1 für den Waliser zauberte Wright ein 141-Highfinish ans Board und markierte so den Startschuss für ein spannendes Duell.

Wright machte sich dabei allerdings immer wieder selbst mit seinen Schwächen auf die Doubles das Leben schwer. Im fünften Leg gelang ihm fast das nächste Highfinish, diesmal verpasste er bei 161-Rest das Bulls Eye nur um Millimeter. Auch im siebten Leg stand bei 121-Rest die Doppel-14 zum Leg-Gewinn im Weg.

Dass er dieses Finish kann, bewies er direkt im darauffolgenden Durchgang, wo er denselben Weg zum Leg-Gewinn beschritt. Aber es war nur noch Ergebniskorrektur zum 5:3.

Alle Spiele des 12. Spieltags:

Finale

James Wade - Jonny Clayton 6:5

Halbfinale

  • James Wade - Gerwyn Price 6:1

  • Michael Smith - Jonny Clayton 5:6

Viertelfinale

  • James Wade - Michael van Gerwen 6:5

  • Gerwyn Price - Joe Cullen 6:3

  • Michael Smith - Gary Anderson 6:2

  • Jonny Clayton - Peter Wright 6:3





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