Negativrekord! Fürth setzt historischen Heimfluch fort

·Lesedauer: 2 Min.
Negativrekord! Fürth setzt historischen Heimfluch fort
Negativrekord! Fürth setzt historischen Heimfluch fort

Die Fürther Spieler machten sich zwar zaghaft zu einem Ehrenründchen auf, aber so richtig feiern lassen wollten sie sich nicht. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Sie hatten tapfer gekämpft, wirklich alles versucht - aber gewonnen hatten sie eben wieder nicht, auch nicht bei ihrem insgesamt 18. Heimspiel in ihrer zweiten Saison in der Bundesliga. Damit hält nicht nur der Heimfluch im Oberhaus an - der Aufsteiger stellte sogar einen neuen Negativrekord auf. 18 Bundesliga-Heimspiele in Folge war zuvor noch kein Team sieglos gewesen.

  • Alle Video-Highlights der Bundesliga immer ab Montag, 0 Uhr in der SPORT1-Mediathek und in der SPORT1 App

Das 1:1 (0:1) der SpVgg gegen ein erschütternd schwaches Arminia Bielefeld war eines jener Spiele, die ein Aufsteiger besser gewinnen sollte, wenn er am Ende die Klasse halten will. Doch die Franken ließen selbst ihre Überzahl nach einer Gelb-Roten Karte für Alessandro Schöpf (68.) ungenutzt. (SERVICE: Bundesliga-Spielplan zum Ausdrucken)

Fürth beklagt “zwei verlorene Punkte”

“Wenn man das Spiel sieht, sind es zwei verlorene Punkte”, sagte der eingewechselte Max Christiansen bei Sky, “jeder hat gesehen, dass die drei Punkte verdient gewesen wären.” Kapitän Branimir Hrgota rettete durch einen verwandelten Handelfmeter (50., nach Videobeweis) immerhin einen, den ersten der Saison.

Fabian Klos (“Wir haben deutlich andere Ansprüche”) hatte die erschreckend schlechten und erst in der zweiten Halbzeit etwas lebhafteren Gäste kurz vor der Pause (45.) nach einem totalen Blackout der Fürther Abwehr in Führung gebracht.

Der Einstand in die zweite Saison in der Bundesliga war dem Kleeblatt mit dem 1:5 beim VfB Stuttgart arg misslungen. Trainer Stefan Leitl bot diesmal Dickson Abiama im Angriff auf: Der Stürmer aus Nigeria hatte früh zwei gute Chancen (2./5.), vergab dann eine hundertprozentige zur Führung (40.), traf den Pfosten (49.) und war indirekt an der Entstehung des Elfmeters beteiligt.

Abiama vergibt Riesenchance

Die Fürther hatten mehr Ballbesitz, wussten damit aber nichts anzufangen. Bielefeld verteidigte robust und konzentriert, nur selten ließ die Arminia Chancen zu wie jene des verblüfften Abiama, der in der 40. Minute völlig frei und mit ausreichend Zeit vor Torhüter Stefan Ortega neben das Tor schoss. Es war so ein “Moment”, von dem Leitl gefordert hatte, sie müssten genutzt werden. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Die Bielefelder trugen vor 5890 Zuschauern über weite Strecken kaum zu einem attraktiven Spiel bei. Erst in der zweiten Halbzeit ließ die Arminia den Willen zum Torabschluss erkennen, so in der 56. Minute, als Fürths Torhüter Sascha Burchert einen Schuss von Bryan Lasme an die Latte lenkte.

Alles zur Bundesliga bei SPORT1:

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.