Trotz Corona: Formel 1 lässt normale Startaufstellung jetzt doch zu

Stefan Ehlen
motorsport.com

Aus der Boxengasse direkt in die Einführungsrunde, ganz ohne Startaufstellung? Ein solches Szenario hat die Formel 1 für ihren Saisonauftakt 2020 beim Österreich-Grand-Prix in Spielberg tatsächlich in Erwägung gezogen - aufgrund der Coronakrise und der derzeit gültigen Abstandsregeln. Allerdings: Die Startaufstellung bleibt doch.

Alfa-Romeo-Teammanager Beat Zehnder erklärt bei 'auto motor und sport', warum die Formel 1 die Alternative "verworfen" hat, wie er sagt: "Weil da erst alle mal die richtige Reihenfolge finden müssten. Die Startaufstellung entspricht ja nicht der Reihenfolge, wie die Boxen angeordnet sind."

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Eine Sortierung des Feldes auf der Rennstrecke, wie es zum Beispiel bei Motorrad-Rennserien in der Einführungsrunde üblich ist, hat man für die Formel 1 offenbar ebenfalls ausgeschlossen. Daher gilt in Spielberg: Alles ist wie immer, zumindest fast.

Zehnder erläutert die Einschränkungen unter Coronavirus-Bestimmungen: "Es werden jetzt einfach weniger Leute auf die Startaufstellung gelassen, [nämlich] 40 pro Team bis zum Drei-Minuten-Signal, danach nur noch acht pro Auto." Außerdem werde die Startphase von 40 auf 30 Minuten verkürzt.

Mit Bildmaterial von Sutton.

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