Trotz Finanzproblemen: Rallye Dakar 2019 in Peru

SID
Trotz Finanzproblemen: Rallye Dakar 2019 in Peru
Trotz Finanzproblemen: Rallye Dakar 2019 in Peru

Trotz des zuletzt drohenden Ausfalls aufgrund von finanziellen Problemen wird die 41. Auflage der legendären Rallye Dakar 2019 wie geplant in Peru ausgetragen. "Wir sehen uns in Lima... Die Rallye Dakar wurde heute von der peruanischen Regierung als ein Ereignis von nationalem Interesse eingestuft", teilten die französischen Organisatoren der Amaury Sport Organisation (ASO) bei Facebook mit. Damit findet die bedeutendste Wüstenrallye der Welt erstmals in nur einem Land statt.
"Wir freuen uns, dass Peru bestätigt hat, die Dakar im Jahr 2019 zu veranstalten", teilte das deutsche Team X-raid mit: "In vergangenen Ausgaben haben wir großartige Rennen, wunderschöne Landschaften und begeisterte Menschen in Peru erlebt."
Zuletzt hatte Perus Premierminister Cesar Villanueva auf ein "enges Budget" verwiesen und die Ausrichtung des Events infrage gestellt. Wenige Tage später kam Villanueva zu dem Schluss, dass die Rallye "ein Ereignis von größter Wichtigkeit für das Land ist, weil es offensichtlich ist, dass es auf Peru aufmerksam macht." Finanzielle Engpässe hatten bereits dazu geführt, dass die bisherigen Co-Gastgeber Chile und Argentinien für 2019 ausgestiegen waren.
Die 41. Ausgabe des Rennens soll vom 6. bis 17. Januar 2019 auf einem Rundkurs von zehn Etappen ausgetragen werden. Start und Ziel liegen in der Hauptstadt Lima. Für 2020 wird eine Rückkehr nach Afrika erwogen.



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