Trotz Lockdown: Verl darf Relegation spielen

SID
Sport1

Der im Landkreis Gütersloh verhängte Corona-Lockdown hat zunächst keine Auswirkungen auf die Aufstiegsspiele zur 3. Liga zwischen SC Verl und Lok Leipzig.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) entschied in Absprache mit den beiden Regionalligisten sowie den zuständigen Behörden, das Relegationshinspiel "wie vorgesehen und unter strenger Beachtung des Hygienekonzepts am Donnerstag" in Leipzig auszutragen.


Das Vereinsgelände des SC Verl liegt rund 15 Kilometer entfernt vom Tönnies-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück, wo sich bislang mehr als 1500 Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. Nach Angaben des DFB waren alle Coronatests der Verler Mannschaft negativ, weshalb der DFB-Pokal-Achtelfinalist am Dienstag normal trainieren konnte und am Mittwoch nach Leipzig reisen darf. Für das Rückspiel am kommenden Dienstag in Verl sei "die Entwicklung der nächsten Tage vor Ort abzuwarten".

Das DFB-Regelwerk in der Regionalliga sieht vor, dass das direkte Aufstiegsrecht in jeder Saison zwischen den fünf Staffeln wechselt. In dieser Spielzeit steigen die Meister der Regionalligen Südwest, Nord und Bayern direkt in die dritte Liga auf. Am Montag wurden der 1. FC Saarbrücken, der VfB Lübeck und Türkgücü München als sportliche Aufsteiger benannt.

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