Trotz starker Hinrunde: "Klassenerhalt" weiter Ziel von Unions Fischer

SID
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Auch am Ende einer herausragenden Hinrunde rückte Urs Fischer nicht von seinem Mantra ab. "Wir sind noch nicht durch. Die Zielsetzung bleibt gleich, das heißt: Klassenerhalt", sagte der Trainer von Fußball-Bundesligist Union Berlin nach dem 0:1 (0:0) bei RB Leipzig: "Für das braucht es noch einige Punkte. Daran müssen wir arbeiten."

Ein weiteres Jahr in der Bundesliga ist zwar rechnerisch noch nicht gesichert, längst klingen die Aussagen des Schweizers aber nach Tiefstapelei. 28 Punkte holte Union in 17 Spielen, der Underdog entwickelte sich zum Überraschungsteam und Favoritenschreck. Rang sechs und die Aussicht auf einen Europapokalplatz sind der Nachweis guter Arbeit. Das Fazit falle "natürlich positiv" aus, gestand Fischer immerhin.

Auf dem guten Abschneiden ausruhen will sich Fischer auf keinen Fall. "Es gibt einige Dinge zu verbessern", sagte er und sprach dabei beispielhaft die schlechtere Passquote im Vergleich zu Leipzig an: "Es gilt aber auch vieles beizubehalten, was wir in dieser Hinrunde gezeigt haben."