Tsunoda: Red Bull lehnte Euroformula-Comeback für Imola-Test ab

Norman Fischer
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Mit seinem Formel-1-Test in Imola in der vergangenen Woche ist Yuki Tsunoda dem AlphaTauri-Cockpit für 2021 wieder einen Schritt näher gekommen. In Vorbereitung auf die Testfahrten musste der Japaner sogar eine Rückkehr in die Euroformula Open auf Anweisung von Red Bull absagen. Tsunoda sollte eigentlich Mitte Oktober in Spa-Francorchamps für Carlin antreten.

"Ich wurde von Carlin eingeladen. Sie wollten, dass ich ein Rennen der Euroformula Open in Spa fahre", sagt Tsunoda, der Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko um Erlaubnis fragte.

"Aber er hat gesagt: 'Nein. Du musst dich einfach auf die Formel 1 konzentrierten, nichts anderes. Fokussiere dich einfach auf die Formel 1 und die 300 Kilometer, aber nichts dergleichen'", so Tsunoda weiter.

Carlin trat daher in Spa nur mit zwei statt drei Autos an, während Tsunoda in der vergangenen Woche die notwendigen Kilometer in Imola abspulte, um an einem Freien Training der Formel 1 teilnehmen zu können. Damit ist er dem Aufstieg wieder ein Stück nähergekommen.

Tsunoda fährt erst Ende November wieder in der Formel 2, wo noch zwei Rennwochenenden ausstehen. Für eine Superlizenz muss er dabei mindestens Vierter in der Gesamtwertung werden oder mit Platz fünf ein Training in der Formel 1 absolvieren. Derzeit liegt Tsunoda auf dem dritten Platz, der Vorsprung auf Rang sechs beträgt jedoch nur sieben Punkte.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.