"Das tut weh" - Bittere Demontage schmerzt Celtics

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.

Bittere und überraschende Niederlage für Daniel Theis und die Boston Celtics in der NBA.

Bei den zuletzt schwachen New Orleans Pelicans verlor der Rekordmeister 115:120 nach Verlängerung. Die Pelicans hatten bereits 24 Punkte zurückgelegen, starteten dann aber im dritten Viertel eine furiose Aufholjagd - die größte ihrer Geschichte.

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Bei den Celtics sorgte der eigene Einbruch derweil für Fassungslosigkeit. "Das tut definitiv weh. Es ist hart. Einfach eine harte Niederlage - ein Spiel, das wir zu 100 Prozent hätten gewinnen müssen", sagte Jaylen Brown nach der Partie. Teamkollege Jayson Tatum fügte hinzu: "Wenn wir ein wirklich gutes Team sein wollen, müssen wir Teams früh aus dem Weg räumen, besonders wenn wir mit 20 Punkten in Führung liegen."

Für Boston war es im Kampf um die Playoff-Plätze ein herber Rückschlag. Die Celtics haben als Tabellensechster 15 Siege und 15 Niederlagen auf dem Konto. Für die Pelicans, die fünf der vergangenen sechs Spiele verloren hatten, war es der 13. Saisonerfolg.

Theis stand als Power Forward in der Startformation und kam auf fünf Punkte sowie sechs Rebounds. Topscorer der Celtics war Tatum mit 32 Punkten, bei den Pelicans war Brandon Ingram mit 33 Punkten am erfolgreichsten.

Nets schlagen Clippers

Über einen Sieg freuen konnten sich derweil auch die Brooklyn Nets. Ohne Superstar Kevin Durant, der sein viertes Spiel in Folge verpasste, gelang es den beiden übrigen Superstars, ihr Team gegen die Clippers zu einem 112:108-Sieg zu führen. James Harden glänzte mit einem Double-Double aus 37 Punkten und elf Rebounds, Kyrie Irving erzielte 28 Zähler.

Bei den Clippers brillierten Paul George mit 34 Punkten und Kawhi Leonard mit einem Double-Double aus 29 Zählern und 13 Rebounds. (SERVICE: Der Spielplan der NBA-Saison 2020/21)

Mitte des zweiten Viertels hatten sich die Nets mit einem 17:6-Lauf zunächst einmal abgesetzt, die Clippers starteten jedoch ein furioses Comeback und verpassten den Sieg nur haarscharf, nachdem ein Drive zum Korb von Leonard in den Schlusssekunden überraschend als Offensivfoul gewertet wurde. Der 29-Jährige hatte sich des an ihm hängenden Harden mit einem eher harmlos wirkenden Schub mit dem Unterarm entledigt.

Timberwolves feuern Coach

Ereignisreich ging es derweil auch bei den Minnesota Timberwolves zu. Nicht nur, dass das Team um Superstar Karl-Anthony Towns mit 99:103 gegen die New York Knicks verlor, auch in Sachen Head Coach hat sich einiges getan.

Cheftrainer Ryan Saunders wurde am Sonntag entlassen, am Montag soll Chris Finch, bisheriger Assistenztrainer bei den Toronto Raptors, als neuer Head Coach installiert werden.