Nach Twitch-Ban - Dr Disrespect reagiert mit Ahnungslosigkeit

Florian Merz, Robin Ahlert
Sport1

+++ Update +++

Nachdem vergangenen Samstag bekannt wurde, dass der beliebte Streamer Guy "Dr Disrespect" Beahm permanent von der von ihm bevorzugten Streaming-Plattform Twitch gebannt wurde, hat der Streamer sich erst einmal bedeckt gehalten. Gestern aber brach er sein Schweigen, lässt die Fans aber weiterhin im Dunkeln, was den Grund seines Perma-Bans anbelangt.


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Offenbar deshalb, weil er ihn selber noch nicht erfahren hat. In seinem Tweet schreibt der Doktor, dass Twitch ihm noch keinen spezifischen Grund für ihr Handeln geliefert habe. 

Desweiteren bedankt er sich bei seinen Fans, die ihn in dieser schweren Zeit weiterhin unterstützen.

Alles schon gelöscht

Zunächst berichtete eSports-Experte und Industry Insider Rod Breslau darüber, ehe ESPN, Bleacher Report und weitere Nachrichtenmagazine sich des Themas annahmen. Wie Breslau verlauten ließ, habe Twitch auf Basis der existierenden Community Guidelines gehandelt und den Dr Disrespect von der Plattform verbannt.

Weiter heißt es, Twitch sei im Besitz entsprechendes Beweismaterials, das diesen Schritt legitimieren soll. 


Tatsächlich verrät ein Blick auf die Plattform, dass bereits alle Kanal-Abonnements des Doktors gekündigt, Rückerstattungen veranlasst, alle existierenden Emotes gelöscht und auch der Kanal selbst entfernt wurde. Über den genauen Hintergrund kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt lediglich spekuliert werden. Weder Twitch noch der Streamer selbst haben sich öffentlich dazu geäußert.

Einer der Größten auf Twitch

Dr Disrespect gehörte mit mehr als 4,1 Millionen Follower und über 181 Millionen geschauter Stunden zu den größten und bekanntesten Streamern der Plattform. Bekannt wurde der Schnauzbärtige Entertainer mit seinen Streams zu dem beliebten Battle-Royale-Game PLAYERSUNKNOWN BATTLEGROUNDS.

Bereits 2019 wurde er für einen gewissen Zeitraum von Twitch verbannt, als er während der E3 in Los Angeles aus einer öffentlichen Herrentoilette streamte.

Update: Nicht 2017, sondern 2019 wurde er für kurze Teit gebannt. 2017 wurde er hingegen zum Streamer des Jahres ernannt.

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