Uefa erwägt noch größeres Champions-League-Finanzpaket: Kreise

Daniele Lepido
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Nachdem Konkurrenzpläne am Aufstand der Fans gescheitert waren, könnte Centricus Asset Management sein 6 Milliarden Euro schweres Finanzpaket für die Uefa Champions League noch vergrößern.

Die Londoner Investmentfirma, die mit dem europäischen Fußballverband kooperiert, würde mit den zusätzlichen Mitteln die durch die Coronakrise klammen Vereine unterstützen, heißt es von Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Ob das Geld als Kredit oder Eigenkapital fließen soll, ist noch nicht klar, hieß es.

Die mögliche Aufstockung gehört zu den Versuchen der Uefa, ihre Führungsrolle im europäischen Profifußball wieder zu festigen. Sie war kurzzeitig von der neuen Superliga herausgefordert worden, die von einigen Top-Teams wie Real Madrid und Manchester United sowie mit 4 Milliarden Euro von JPMorgan Chase & Co. unterstützt worden wäre.

Das Konkurrenzprojekt brach nur wenige Tage nach dem Start wieder in sich zusammen, nachdem nationale Ligen, Fans und Politiker lautstark protestiert hatten. Gleichzeitig treibt die Uefa Reformen für die Champions League voran. Die Gespräche mit Centricus laufen bereits seit einigen Monaten. Zunächst ging es um rund 4,2 Milliarden Euro, nach dem Start der Superliga wurde auf 6 Milliarden Euro erhöht. Nun soll es offenbar noch mehr werden.

Die Diskussionen über die Pläne dauern an und es gibt keine Gewissheit, dass sie zu einer Einigung führen werden. Centricus wollte sich zu dem Thema nicht äußern, ein Sprecher der Uefa hatte keinen direkten Kommentar.

Überschrift des Artikels im Original:Centricus, UEFA Said to Weigh Increased Soccer League Financing

(Wiederholung von Donnerstag.)

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