Lazio-Ultras gehen offenbar gegen Neuzugang vor

·Lesedauer: 1 Min.
Lazio-Ultras gehen offenbar gegen Neuzugang vor
Lazio-Ultras gehen offenbar gegen Neuzugang vor
Lazio-Ultras gehen offenbar gegen Neuzugang vor

Bei Lazio Rom ist es zum nächsten rechtsextremistischen Eklat gekommen.

So gingen die Ultras des Serie-A-Klubs offen gegen Neuzugang Elseid Hysaj vor, nachdem dieser bei seinem Einstand das Lied “Bella Ciao“ angestimmt und Teamkollege Luis Alberto die Gesangeinslage über Social Media verbreitet hatte.

Zum Hintergrund: Der Song ist in Italien als Widerstands-Hymne gegen Ex-Diktator Benito Mussolini bekannt.

Offenkundig fühlte sich die Fanszene, die schon seit Jahren unverblümt zu ihrer rechtsradikalen Haltung steht, damit indes derart provoziert, dass sie ein Banner mit der Aufschrift “Hysaj ist ein Wurm, Lazio ist faschistisch“ am Montagabend an einer Brücke in Rom anbrachte.

DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Bedenklich: Wie italienische Medien übereinstimmend berichten, versuchten sie den 27 Jahre alten Neuzugang vom SSC Neapel sogar am Teamhotel zu stellen.

Die Nachrichtenagentur Adnkronos zitierte den Anführer der Bewegung mit den Worten: “Unsere Fans waren historisch immer rechtsextrem, und das sage ich mit Stolz.“ Es gebe keine Entschuldigung für das Verhalten von Hysaj, fügte er offenbar an.

Lazio selbst reagierte am Dienstag mit einem Statement und distanzierte sich klar von den Aktionen seiner Fans.

Doppelpass on Tour“: Deutschlands beliebtester Fußballtalk geht auf große Deutschlandtour! Auftakt in Mainz und Frankfurt am 11. und 12. August - weitere Tourtermine und Tickets unter www.printyourticket.de/doppelpass oder unter der Ticket-Hotline (Tel. 06073 722740; Mo.-Fr., 10-15 Uhr)

“Wir werden niemals auf der Seite derer stehen, die die Werte des Sports ablehnen“, heißt es dort. “Wir distanzieren uns klar von denen, die dieses Ereignis für politische Zwecke instrumentalisieren wollen.“

Es sei “nicht das erste Vorkommnis dieser Art“.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.