Um 17.25 Uhr einschalten: WM-Playoffs LIVE auf SPORT1

SID
·Lesedauer: 3 Min.
Um 17.25 Uhr einschalten: WM-Playoffs LIVE auf SPORT1
Um 17.25 Uhr einschalten: WM-Playoffs LIVE auf SPORT1

Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten ziemlich einig.

"Wir hatten in der Abwehr wirklich einen Tag der offenen Tür", sagte Bundestrainer Henk Groener nach dem 32:27 (17:10) seiner Handballerinnen im Hinspiel der WM-Qualifikation in Portugal.

Kapitänin Emily Bölk stellte fest, dass "wir wirklich etwas haben, das wir im Rückspiel besser machen müssen", und Rechtsaußen Marlene Zapf fand, dass "man mit 27 Gegentoren in Portugal auf jeden Fall nicht zufrieden sein kann."

Ticket für WM so gut wie sicher

Immerhin dürfen die Spielerinnen und das Trainerteam damit zufrieden sein, dass sie das Ticket für die WM im Dezember in Spanien so gut wie sicher in der Tasche haben.

Mit einem Vorsprung von fünf Toren sollte im Rückspiel am Dienstag (17.25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) in Hamm nicht mehr viel schiefgehen. Auch ohne die coronabedingt fehlenden sechs Stammspielerinnen will das Team dann eine Reaktion zeigen.

Dennoch arbeitete Groener mit seiner Mannschaft das Hinspiel ausführlich auf.

"Wir haben natürlich das Hinspiel angeschaut und gesehen, dass wir in der zweiten Halbzeit 17 Gegentore bekommen haben. Das war nicht gut. Wir haben uns fokussiert auf die Sachen, die wir in der Abwehr besser machen können, gerade im Spiel 7 gegen 6. Und im Angriff wollen wir noch konzentrieter und fokussierter die Sachen spielen, wir wie sie im Training auch geübt haben. Wir haben das im Training gut vorbereitet und ich bin sicher, dass wir das im Spiel auch sehen", sagte der Bundestrainer zu SPORT1.

Groener war genervt vom Leichtsinn seiner Mannschaft, die eine zwischenzeitliche Zehn-Tore-Führung in der zweiten Halbzeit durch überflüssiges Geplänkel, technische Fehler und ein schwaches Abwehrverhalten nicht zum erhofften Kantersieg gegen einen international eher zweitklassigen Gegner nutzen konnte.

Von einem Erfolg wollte der Bundestrainer deshalb auch lieber nicht sprechen: "Das Wort finde ich ein bisschen zu groß."

Stockschläder überzeugt mit acht Toren

Eine der sechs Debütantinnen im erheblich umformierten deutschen Team wollte aber trotzdem alles wenigstens ein bisschen relativieren. "Wir haben ja auch das erste Mal in dieser Konstellation gespielt", sagte Linksaußen Johanna Stockschläder. Die Dortmunderin fügte sich mit acht Treffern gleich nahtlos ins Gefüge ein und war "total stolz, den Adler auf dem Trikot zu tragen."

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Auch Kreisläuferin Annika Ingenpaß von den Bad Wildungen Vipers und die junge Torhüterin Katharina Filter vom Buxtehuder SV verdeutlichten, dass Groener über einen in der Breite leistungsstarken Kader verfügt.

"Das Wichtigste heute ist erstmal, dass wir mit einem kleinen Vorsprung ins Rückspiel gehen", sagte die in Ungarn bei Ferencvaros Budapest unter Vertrag stehende Bölk, die sich wie ihre Teamkolleginnen aber auch mit ein bisschen Abstand nur teilweise darüber freuen konnte: "27 Gegentore zu kassieren, ist viel zu viel."

Es wird in den nächsten beiden Tagen viel zu reden geben.

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