Umstrittenes Trikot beim Scheich-Klub bringt Fans in Rage

Umstrittenes Trikot beim Scheich-Klub bringt Fans in Rage
Umstrittenes Trikot beim Scheich-Klub bringt Fans in Rage

Das dürfte noch gewaltig Staub aufwirbeln - und insbesondere bei den eh schon kritischen Gegnern in Sachen Klub-Übernahme bei den Magpies Wasser auf die Mühlen sein. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)

Newcastle United wird ab der kommenden Saison in weiß-grünen Auswärtstrikots auflaufen, die starke Assoziationen an Saudi-Arabien wecken.

Das im Netz kursierende und geleakte Shirt, dessen Echtheit die britische Sportsmail eigenen Quellen zufolge bestätigte, kommt in weißem Design daher.

In grüner Optik sind dagegen Kragen sowie das Logo des Vereins sowie von Ausrüster Castore - dazu ziert auch die Ärmel eine grüner dünner Streifen. (DATEN: Die Tabelle der Premier League)

Was offenbar dahintersteckt: Durch die frappierende Ähnlichkeit mit dem Jersey der saudi-arabischen Nationalmannschaft spekuliert Newcastle auf starke Zuwachsraten bei den Trikotverkäufen in dem Golfstaat, dem immer wieder Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden.

Newcastle United: Wirbel um Trikots im Saudi-Style

Zur Erinnerung: Bereits als der traditionsträchtige Premier-League-Klub im vergangenen Herbst von einem saudi-arabischen Staatsfonds übernommen worden war, hatte sich daran viel Kritik entzündet. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

Auch wenn bis heute von beiden Partnern bekundet wird, es existierten keine Verbindungen zwischen dem Fonds und dem saudischen Staat, mag der Unmut nicht abebben - mit Verweis darauf, die Saudis betrieben mit ihrem Engagement in Newcastle Sportswashing (Bestrebungen, das Ansehen des eigenen Landes durch die Veranstaltung von Sport-Events und deren positiven Reputation in den Medien zu verbessern).

Auch im Netz tauchten zahlreiche Posts auf, in denen die Fans sich wenig amüsiert über das neue United-Trikot im Saudi-Look zeigten. Immer wieder war davon die Rede, der Verein habe seine Seele verkauft.


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