Ungarn schimpft nach Fan-Strafe: "Erbärmlich und feige"

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Ungarn schimpft nach Fan-Strafe: "Erbärmlich und feige"
Ungarn schimpft nach Fan-Strafe: "Erbärmlich und feige"

Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat die Sanktionen des europäischen Fußball-Verbandes UEFA gegen die Fans seines Heimatlandes scharf verurteilt.

In einer Nachricht auf Facebook nannte er die Entscheidung der UEFA "erbärmlich und feige". Grundlage für die Strafen seien nicht Beweise, sondern lediglich die Behauptungen von "Verrätern" gewesen, sagte der 42-Jährige weiter.

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Zur Erinnerung: Die UEFA hatte den ungarischen Verband MLSZ mit einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro belegt und außerdem drei Geisterspiele aufgebrummt. Damit hatte der Europa-Verband auf diskriminierendes Verhalten der ungarischen Fans während den Vorrundenspielen der EM 2021 reagiert.

"Schande über sie", urteilte Szijjártó. Wie im Kommunismus sei es bei der UEFA üblich auf "Whistleblower" zu setzen, die in den Fanblöcken platziert worden seien. Deren Behauptungen seien ausschlaggebend für die Sanktionen, etwaige Vergehen versuche man erst gar nicht nachzuweisen.

Ungarns Fans waren unter anderem beim Spiel gegen Deutschland in der Münchner Allianz Arena auffällig geworden. Im Vorfeld hatte die Stadt beantragt, das Stadion als Zeichen für Toleranz in den Regenbogefarben beleuchten zu dürfen - als Protest gegen die homophobe Gesetzgebung in Ungarn. Die UEFA hatte dies als politisch motivierte Aktion zurückgewiesen.

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