Union Berlin: Erhöhtes Risiko für Trimmel und Schlotterbeck

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Berlin. Länderspielzeit – das bedeutet auch für Union Berlin inzwischen Abstellungszeit. So auch in der bevorstehenden zweiwöchigen Pause in der Fußball-Bundesliga. Die nächsten Spieltage in der Nations League stehen an, und damit auch die bange Frage, wie die Klubs mit ihren Angestellten angesichts möglicher Reisen in Corona-Risikogebiete umgehen sollen.

Bei Union sind Christopher Trimmel für Österreichs Nationalmannschaft sowie Nico Schlotterbeck für die deutsche U21-Auswahl nominiert.

Verteidiger Nico Schlotterbeck (l.) von Union Berlin ist fester Bestandteil der deutschen U21-Nationalmannschaft.<span class="copyright">JASPER JACOBS / dpa</span>
Verteidiger Nico Schlotterbeck (l.) von Union Berlin ist fester Bestandteil der deutschen U21-Nationalmannschaft.JASPER JACOBS / dpa

Für die Österreicher geht es am 11. Oktober in Belfast gegen Nordirland sowie am 14. Oktober in Ploiesti gegen Rumänien um Nations-League-Punkte – und damit jeweils in vom Auswärtigen Amt klassifizierte Risikogebiete. Die U21 des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) spielt bereits am 9. Oktober in Chisinau gegen die Republik Moldau. Die Problematik ist dabei die gleiche wie bei Trimmel.

Union Berlin mit vier Nationalspielern

„Wir haben ja nicht nur mit Trimmel und Schlotterbeck, sondern auch mit Joel Pohjanpalo (Finnland, d. Red) und Marcus Ingvartsen (Dänemark, d. Red.) Nationalspieler“, sagte Union-Trainer Urs Fischer: „Es gilt, alles im Blick zu haben, und zu reagieren. Irgendwo haben wir auch eine Pflicht, die Jungs abzustellen, wenn die Nationalmannschaft ruft. Man muss aber immer abwägen, ob es Sinn macht oder nicht, ob man das Risiko eingehen kann oder nicht. Denn auch in Berlin kann man sich mit Corona anstecken.“

Die Gefahr, dass die Nationalspieler wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in eine zwe...

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