Union Berlin: Union Berlin und die Suche nach vier verlorenen Punkten

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Berlin. Es könnte ziemlich rosig aussehen. Platz vier, das klingt in den Sphären des 1. FC Union wie aus einer anderen Galaxie. So unerreichbar wie es scheint, ist dieser Tabellenplatz aber gar nicht. Hätte der Fußball-Bundesligist aus Köpenick in den vergangenen beiden Partien den Lohn eingestrichen, den er verdient gehabt hätte, würden da jetzt zehn Punkte und eben Rang vier zu Buche stehen.

Konjunktiv hat allerdings noch keinem Verein den Klassenerhalt gesichert. Und deshalb sind es nach dem 1:1 gegen den SC Freiburg vom Sonnabend und dem 1:1 gegen Schalke aus der Vorwoche nun sechs Punkte und Platz elf. Union ist damit zwar in seiner erst jungen Bundesliga-Historie zum ersten Mal seit vier Spielen ungeschlagen. Aber: „Der eine oder andere Punkt fehlt uns auf dem Konto“, sagt Trainer Urs Fischer. Bleibt also die Frage: Wo sind die vier Zähler abgeblieben?

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Union war sowohl in Gelsenkirchen als auch gegen Freiburg die bessere Mannschaft. Gegen die Breisgauer war die Überlegenheit teils so drückend, dass SC-Trainer Christian Streich am Ende zugeben musste: „Wenn jemand hätte gewinnen sollen an diesem Tag, dann wäre es eher Union gewesen als wir.“ Aber da war er wieder, der Konjunktiv.

Streichs Pendant auf Union-Seite versuchte den Punktgewinn, der sich am Ende eher wie eine Niederlage angefühlt haben dürfte, mit einer einfachen Sportler-Weisheit zu erklären. „Nur wenn du Leistung bringst, kannst du auch gewinnen“, sagte Trainer Fischer. ...

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