Union-Coach verlässt Quarantäne - Folgen noch unklar

Sportinformationsdienst
Sport1

Fußball-Bundesligist Union Berlin muss im Spiel gegen Rekordmeister Bayern München am Sonntag (ab 18 Uhr im LIVETICKER) womöglich ohne seinen Trainer Urs Fischer auskommen.

Wie die Eisernen am Mittwoch mitteilten, hat der Schweizer das Trainingslager der Berliner in Barsinghausen aus privaten Gründen "bis auf Weiteres" verlassen. Ein Zusammenhang mit einer Corona-Infektion oder den Quarantänevorschriften für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs bestehe nicht. 

Fischer könnte auf der Bank sitzen

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Obwohl Fischer damit die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgeschriebene, einwöchige Quarantäne gebrochen hat, könnte er dennoch gegen die Bayern auf der Bank sitzen. Wichtig sei, dass er am Samstag an der Testreihe teilnehmen kann.

"Wenn er den zweiten Abstrich am Samstag abgeben kann, kann er im Spiel am Sonntag dabei sein", erklärte Sportchef Oliver Ruhnert. Die erste Testreihe in dieser Woche - die vierte insgesamt - war im gesamten Klub durchweg negativ.


Ob der 54-Jährige bis Samstag aber wieder zurückkehrt, ist noch offen. "Private Gründe müssen zunächst einmal Vorrang haben, alles Weitere liegt im Ermessen des Trainers", sagte Ruhnert. Fischer wird für die Dauer seiner Abwesenheit durch die beiden Assistenztrainer Marcus Hoffmann und Sebastian Bönig vertreten.

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