Unwürdiger NBA-Zoff erreicht die nächste Stufe

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Unwürdiger NBA-Zoff erreicht die nächste Stufe
Unwürdiger NBA-Zoff erreicht die nächste Stufe

Schon seit Wochen hält der Konflikt zwischen Ben Simmons und den Philadelphia 76ers die NBA in Atem. Der Australier will seine langjährige Franchise trotz seines noch laufenden Mega-Vertrags verlassen, kein Spiel mehr für das Team bestreiten und so lange streiken, bis die Sixers ihn traden. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

In all dem Theater hatte sich Superstar Joel Embiid bislang ruhig verhalten, damit ist nun aber Schluss. So hat sich der Center erstmals im Gespräch mit US-Reportern zu seinem langjährigen Co-Star geäußert - und aus seinem Ärger keinen Hehl gemacht.

„Die Situation ist komisch, enttäuschend und an der Grenze zur Respektlosigkeit gegenüber all den Jungs, die hier um ihr Leben kämpfen“, erklärte er am Rande des Trainingscamps in Camden/New Jersey.

„Manche Jungs sind darauf angewiesen, dass das Team erfolgreich ist, damit sie in der Liga bleiben und Geld verdienen können. Natürlich sind wir ein besseres Team mit ihm. Ohne ihn sind wir nicht besser, das steht fest“, so der viermalige All-Star.

Keine Zukunft für Duo Embiid/Simmons

Zudem äußerte sich Embiid zu einem Bericht aus dem Simmons-Lager, wonach der Australier für das Duo Simmons/Embiid keine Erfolgschancen mehr sieht, beziehungsweise die Spielstile als zu konträr erachtet und der Meinung ist, dass der Kader hauptsächlich auf die Bedürfnisse von Embiid abgestimmt wurde.

„Unsere Teams waren immer um seine Bedürfnisse herum aufgebaut. Ob es das Shooting ist, Stretch-Bigs, all diese Dinge. Ich finde, er hatte immer alles und all das haben wir immer noch.“

So erklärte der Center zudem, dass seine Dreierquote - abgesehen von Distanz-Verweigerer Simmons - die schlechteste aller Spieler der Starting Five sei. Dementsprechend „überrascht“ sei der aus Kamerun stammende Sportler auch über die Aussagen gewesen. (DATEN: Alle Tabellen der NBA)

Embiid übt Kritik an Simmons

„Wenn man sich zum Beispiel anschaut, warum wir Al (Horford, Anm.d.Red.) geholt haben. Oder warum wir Jimmy (Butler, Anm.d.Red.) haben gehen lassen, was meiner Meinung nach ein Fehler war. Sie wollten sichergehen, dass [Simmons] den Ball in der Hand hat“, führte Embiid aus - und machte überdeutlich, dass er für die Kritik aus dem Simmons-Lager keinerlei Verständnis hat.

Die Hoffnung aufgeben, dass Simmons vielleicht doch noch seine Meinung ändert und zum Trainingscamp erscheint, will Embiid dennoch nicht. “Wir sind ein besseres Team mit ihm, das ist keine Frage. Wir hoffen, dass er seine Meinung noch ändert. Aber ich bin es den Jungs schuldig, dass ich mich auf das Team konzentriere, das wir hier haben.“

Erst vor wenigen Tagen hatte sich Sixers-Boss Daryl Morey geäußert und sich hoffnungsvoll gezeigt, dass Simmons zum Team zurückkehren könnte. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Vergleich mit Aaron Rodgers

Dabei verglich er die Situation des 25-Jährigen mit der von NFL-Superstar Aaron Rodgers. Dieser hatte im Sommer Abwanderungsgedanken geäußert, sich dann aber mit den Green Bay Packers auf eine weitere Saison geeinigt.

Beim Point Guard soll dieser Vergleich aber alles andere als gut angekommen sein. So zitiert The Athletic eine Quelle aus dem Umfeld, die sagt, der Vergleich mit Rodgers sei „totaler Bullshit“. Demnach habe Simmons bereits mit den 76ers abgeschlossen.

Nach einer Fortsetzung der Zusammenarbeit sieht es aktuell also nicht aus. Die Saga könnte sich allerdings auch noch einige Zeit hinziehen, flattern in Philadelphia aktuell doch nur sehr spärlich Angebote für den Australier herein. Vor allem nicht zu dem aufgerufenen Preis. Als größter Interessent gelten aktuell die Minnesota Timberwolves.

Der Vertrag von Simmons in Philadelphia läuft noch über vier Jahre und 147 Millionen US-Dollar.

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