Update Bathurst-Unfälle: Knochenbrüche bei Shahin

Heiko Stritzke
motorsport.com

Zwei Wirbelbrüche, eine gebrochene Rippe und gebrochene Finger: Sam Shahin hat den monströsen Unfall im Qualifying zu den 12 Stunden von Bathurst 2020 doch nicht so unbeschadet überstanden, wie es auf den TV-Bildern aussah.

Der Australier, in dessen Besitz sich mit dem Bend Motorsport Park in Tailem Bend die modernste Rennstrecke Australiens befindet, bestätigt in den sozialen Medien diese Verletzungen. "Das wird ein langer Weg zurück", fügt er hinzu.

Shahin war in einer wilden Qualifying-Sitzung, die mehrfach unter- und schließlich abgebrochen werden musste, in seinem Triple-Eight-Mercedes von Cameron McConvilles Lamborghini angeschoben worden, was mit abschätzigen Bemerkungen von Shahins Teamchef quittiert wurde.

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Er krachte vehement in die Reifenstapel, wurde zurück auf die Strecke geschleudert und dann vom erst 18-jährigen Tyler Everingham im MARC-Mustang erfasst. Der Youngster kam mit einem verstauchten Knöchel davon.

Shahin erhielt Hilfe von Dirk Müller, der neben dem Wrack anhielt, bevor die Streckenposten grünes Licht vom Rennleiter zur Hilfe erhielten. Er wurde kurz nach seinem Unfall aus New South Wales in ein Krankenhaus in seiner Heimat in Südaustralien verlegt.

"Wir nehmen so viel als selbstverständlich hin", schreibt er. "Danke an alle, die mir Genesungswünsche geschickt haben. Ich mich sehr darüber."

Alle weiteren Unfälle beim Bathurst 12 Hour 2020 gingen glimpflich aus.

Mit Bildmaterial von Mat Sheard.

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