Update Gesundheitszustand: Peroni aus Krankenhaus entlassen

André Wiegold
motorsport.com

Gute Nachrichten für Alex Peroni: Der 19-Jährige durfte nach seinem heftigen Unfall im Formel-3-Rennen von Monza das Krankenhaus verlassen. Der Rennfahrer aus Australien erholt sich von einem Wirbelbruch, den er sich bei dem Abflug zugezogen hat. Eine ernste Verletzung blieb Peroni glücklicherweise erspart.

Was war passiert? Peroni kam im Formel-3-Lauf in der Parabolika zu weit nach außen heraus und überführ dort einen Baguette-Randstein. Dieser katapultierte das Auto des 19-Jährigen meterweit in die Luft. Er prallte in den Fangzaun und auf den Reifenstapel und kam abseits der Strecke zum Stehen. Der Randstein wurde anschließend vom Automobil-Weltverband (FIA) entfernt.

Trotz des gewaltigen Einschlages verließ er sein Autos aus eigener Kraft und ging sogar selbstständig zum Krankenwagen. Erst wurde vom Team berichtet, das Peroni bei dem Unfall nicht verletzt wurde. Im Krankenhaus fanden die Ärzte dann aber einen gebrochenen Wirbel, nachdem sich der Youngster über Symptome beschwert hat, die bei Gehirnerschütterungen auftreten.

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Bis Sonntag, den 8. September, blieb der Australier zur Beobachtung im Krankenhaus. In dieser Zeit wurde ausgeschlossen, dass er operiert werden muss. Jedoch muss er für 30 Tage eine Rückenstütze tragen, weshalb der Campos-Fahrer das Saisonfinale der Formel 3 am 28. und 29. September im russischen Sotschi verpassen wird.

Peroni soll alsbald nach Tasmanien in die Heimat zurückkehren. Dafür muss der Rennfahrer eine 30-stündige Reise von Mailand nach Australien in Kauf nehmen. In der Heimat wird Peroni weiter medizinisch betreut, bis die Verletzung verheilt ist. Er und sein Management arbeiten daran, für den jungen Rennfahrer die Formel-3-Saison 2020 zu planen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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