US-Fußballverband kippt Kniefall-Regel

SID
Sport1

Angesichts der andauernden Rassismus-Debatte hat der US-amerikanische Fußballverband USSF die umstrittene Kniefall-Regel gekippt. "Es ist klar geworden, dass diese Regel falsch war und von der wichtigen Botschaft der Black-Lives-Matter-Bewegung abgelenkt hat", teilte der Verband mit.


2017 hatte USSF verboten, dass Spielerinnen und Spieler bei der Nationalhymne auf ein Knie gehen dürfen. 

Stars wie Megan Rapinoe hatten damit in Anlehnung an Quarterback Colin Kaepernick ihren Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt zum Ausdruck gebracht. "Wir haben nicht genug getan um zuzuhören und die sehr reale und bedeutungsvolle Erfahrung unserer schwarzen und der anderen Minderheiten in unserem Land anzuerkennen. Wir entschuldigen uns bei unseren Spielerinnen und Spielern, speziell unseren schwarzen Spielerinnen und Spielern, Angestellten, Fans und allen anderen, die daran arbeiten, den Rassismus zu beseitigen", so der Verband.

Regel Nummer 604-1 verlangte von den Spielerinnen und Spielern, beim Abspielen der Nationalhymne "respektvoll" zu stehen. Der Verband hatte in den vergangenen Tagen viel öffentlichen Druck bekommen, den entsprechenden Paragraphen zu streichen. "Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können in Zukunft einen Unterschied machen", so USSF.

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