Golf-Fans feiern den "Methusalix" - Langer glänzt bei US Masters

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Golf-"Methusalix" Bernhard Langer hat in seinem Wohnzimmer Augusta noch einmal die Uhren angehalten - und ein Hauch Vergangenheit wehte über die berühmte Anlage an der Magnolia Lane.Als der Mann ohne Alter an Loch 18 seiner Auftaktrunde beim US Masters den 10-m-Putt aus dem Vorgrün sensationell zum Par einlochte und damit seine Runde unter Par rettete, sprangen die Fans begeistert auf und feierten das deutsche Idol wie bei seinen Triumphen 1985 und 1993 frenetisch. Langer genießt OvationenUnd Bernhard Langer? Der mit 61 Jahren älteste Spieler in 87-köpfigen Feld riss sich seine weiße Sonnenkappe von der Stirn, warf sie auf den Boden und atmete tief durch. Dann zog wieder das verschmitzte Lächeln über sein wettergegerbtes Gesicht - und der Gefeierte genoss die Ovationen.Langer wusste, dass ihm wie schon so oft bei seinen vorherigen 35 Teilnahmen in Augusta Großes gelungen war. Mit 71 Schlägen und Platz 21 hatte er erneut eindrucksvoll bewiesen, dass im Golf alles möglich ist - zumindest für einen wie ihn."Ich habe heute super gespielt", sagte Langer nach seinem rundum gelungenen ersten Arbeitstag in Georgia. Die Putts auf den rasant schnellen Grüns passten, die Eisen und Hölzer auch. Das muss es auch, um auf dem langen und zunehmend enger zu spielenden Platz in der Spitze mithalten zu können. Kaymer muss kämpfenDies musste auch der zweimalige Major-Sieger Martin Kaymer wieder einmal erfahren. Der 34-Jährige aus Mettmann, der seit seinem Triumph bei der US Open 2014 kein Turnier mehr gewonnen hat, spielte eine 73 (eins über Par) und lag damit auf Rang 44."Es war ein Auf und Ab. Ich musste richtig kämpfen", sagte der Rheinländer, der sich zwar über "viele gute Schläge und Putts" freute, aber mit dem Driver noch Nachholbedarf hatte.Keine Wünsche offen ließen dagegen die beiden gemeinsamen Spitzenreiter. Mit jeweils 66 Schlägen kamen Bryson DeChambeau und Brooks Koepka ins Klubhaus. Einen Schlag dahinter folgte der dreimalige Augusta-Champion Phil Mickelson (USA) auf Platz drei. Koepka spielt groß aufDem Weltranglistenvierten Koepka, im vergangenen Jahr Gewinner der US Open und der US-PGA-Championship, gelang die einzige bogeyfreie Runde des Tages."Das war wahrscheinlich die beste Runde, die ich jemals bei einem Major gespielt habe", sagte der 28-jährige Koepka. "Golf-Professor" DeChambeau lieferte seinerseits ein glänzendes Finish ab, spielte an den letzten sieben Löchern sechs Birdies.Der 25-Jährige, der Physik studierte und als einziger Spieler gleichlange Schläger benutzt, meinte: "Was für wundervolle zweite neun Löcher." Guter Start für WoodsKonkurrenzfähig zeigte sich am ersten Tag in der "Kathedrale des Golfs" US-Superstar Tiger Woods. Der 43-Jährige, dessen letzter von vier Siegen in Augusta immerhin 14 Jahre zurückliegt, benötigte 70 Schläge (zwei unter Par).Mitfavorit Rory McIlroy (Nordirland), der nach seinem Sieg bei der Players Championship auf die Vollendung seines Karriere-Grand-Slams hofft, erwischte dagegen mit eins über Par keinen Start nach Wunsch.Vorjahressieger Patrick Reed (USA) blieb ebenfalls einen Schlag über Par. Seit Woods (2001/2002) hat kein Golfer seinen Masters-Titel erfolgreich verteidigt.
Golf-"Methusalix" Bernhard Langer hat in seinem Wohnzimmer Augusta noch einmal die Uhren angehalten - und ein Hauch Vergangenheit wehte über die berühmte Anlage an der Magnolia Lane.Als der Mann ohne Alter an Loch 18 seiner Auftaktrunde beim US Masters den 10-m-Putt aus dem Vorgrün sensationell zum Par einlochte und damit seine Runde unter Par rettete, sprangen die Fans begeistert auf und feierten das deutsche Idol wie bei seinen Triumphen 1985 und 1993 frenetisch. Langer genießt OvationenUnd Bernhard Langer? Der mit 61 Jahren älteste Spieler in 87-köpfigen Feld riss sich seine weiße Sonnenkappe von der Stirn, warf sie auf den Boden und atmete tief durch. Dann zog wieder das verschmitzte Lächeln über sein wettergegerbtes Gesicht - und der Gefeierte genoss die Ovationen.Langer wusste, dass ihm wie schon so oft bei seinen vorherigen 35 Teilnahmen in Augusta Großes gelungen war. Mit 71 Schlägen und Platz 21 hatte er erneut eindrucksvoll bewiesen, dass im Golf alles möglich ist - zumindest für einen wie ihn."Ich habe heute super gespielt", sagte Langer nach seinem rundum gelungenen ersten Arbeitstag in Georgia. Die Putts auf den rasant schnellen Grüns passten, die Eisen und Hölzer auch. Das muss es auch, um auf dem langen und zunehmend enger zu spielenden Platz in der Spitze mithalten zu können. Kaymer muss kämpfenDies musste auch der zweimalige Major-Sieger Martin Kaymer wieder einmal erfahren. Der 34-Jährige aus Mettmann, der seit seinem Triumph bei der US Open 2014 kein Turnier mehr gewonnen hat, spielte eine 73 (eins über Par) und lag damit auf Rang 44."Es war ein Auf und Ab. Ich musste richtig kämpfen", sagte der Rheinländer, der sich zwar über "viele gute Schläge und Putts" freute, aber mit dem Driver noch Nachholbedarf hatte.Keine Wünsche offen ließen dagegen die beiden gemeinsamen Spitzenreiter. Mit jeweils 66 Schlägen kamen Bryson DeChambeau und Brooks Koepka ins Klubhaus. Einen Schlag dahinter folgte der dreimalige Augusta-Champion Phil Mickelson (USA) auf Platz drei. Koepka spielt groß aufDem Weltranglistenvierten Koepka, im vergangenen Jahr Gewinner der US Open und der US-PGA-Championship, gelang die einzige bogeyfreie Runde des Tages."Das war wahrscheinlich die beste Runde, die ich jemals bei einem Major gespielt habe", sagte der 28-jährige Koepka. "Golf-Professor" DeChambeau lieferte seinerseits ein glänzendes Finish ab, spielte an den letzten sieben Löchern sechs Birdies.Der 25-Jährige, der Physik studierte und als einziger Spieler gleichlange Schläger benutzt, meinte: "Was für wundervolle zweite neun Löcher." Guter Start für WoodsKonkurrenzfähig zeigte sich am ersten Tag in der "Kathedrale des Golfs" US-Superstar Tiger Woods. Der 43-Jährige, dessen letzter von vier Siegen in Augusta immerhin 14 Jahre zurückliegt, benötigte 70 Schläge (zwei unter Par).Mitfavorit Rory McIlroy (Nordirland), der nach seinem Sieg bei der Players Championship auf die Vollendung seines Karriere-Grand-Slams hofft, erwischte dagegen mit eins über Par keinen Start nach Wunsch.Vorjahressieger Patrick Reed (USA) blieb ebenfalls einen Schlag über Par. Seit Woods (2001/2002) hat kein Golfer seinen Masters-Titel erfolgreich verteidigt.

Golf-"Methusalix" Bernhard Langer hat in seinem Wohnzimmer Augusta noch einmal die Uhren angehalten - und ein Hauch Vergangenheit wehte über die berühmte Anlage an der Magnolia Lane.

Als der Mann ohne Alter an Loch 18 seiner Auftaktrunde beim US Masters den 10-m-Putt aus dem Vorgrün sensationell zum Par einlochte und damit seine Runde unter Par rettete, sprangen die Fans begeistert auf und feierten das deutsche Idol wie bei seinen Triumphen 1985 und 1993 frenetisch.


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Langer genießt Ovationen

Und Bernhard Langer? Der mit 61 Jahren älteste Spieler in 87-köpfigen Feld riss sich seine weiße Sonnenkappe von der Stirn, warf sie auf den Boden und atmete tief durch. Dann zog wieder das verschmitzte Lächeln über sein wettergegerbtes Gesicht - und der Gefeierte genoss die Ovationen.

Langer wusste, dass ihm wie schon so oft bei seinen vorherigen 35 Teilnahmen in Augusta Großes gelungen war. Mit 71 Schlägen und Platz 21 hatte er erneut eindrucksvoll bewiesen, dass im Golf alles möglich ist - zumindest für einen wie ihn.


"Ich habe heute super gespielt", sagte Langer nach seinem rundum gelungenen ersten Arbeitstag in Georgia. Die Putts auf den rasant schnellen Grüns passten, die Eisen und Hölzer auch. Das muss es auch, um auf dem langen und zunehmend enger zu spielenden Platz in der Spitze mithalten zu können.

Kaymer muss kämpfen

Dies musste auch der zweimalige Major-Sieger Martin Kaymer wieder einmal erfahren. Der 34-Jährige aus Mettmann, der seit seinem Triumph bei der US Open 2014 kein Turnier mehr gewonnen hat, spielte eine 73 (eins über Par) und lag damit auf Rang 44.

"Es war ein Auf und Ab. Ich musste richtig kämpfen", sagte der Rheinländer, der sich zwar über "viele gute Schläge und Putts" freute, aber mit dem Driver noch Nachholbedarf hatte.

Keine Wünsche offen ließen dagegen die beiden gemeinsamen Spitzenreiter. Mit jeweils 66 Schlägen kamen Bryson DeChambeau und Brooks Koepka ins Klubhaus. Einen Schlag dahinter folgte der dreimalige Augusta-Champion Phil Mickelson (USA) auf Platz drei.


Koepka spielt groß auf

Dem Weltranglistenvierten Koepka, im vergangenen Jahr Gewinner der US Open und der US-PGA-Championship, gelang die einzige bogeyfreie Runde des Tages.

"Das war wahrscheinlich die beste Runde, die ich jemals bei einem Major gespielt habe", sagte der 28-jährige Koepka. "Golf-Professor" DeChambeau lieferte seinerseits ein glänzendes Finish ab, spielte an den letzten sieben Löchern sechs Birdies.

Der 25-Jährige, der Physik studierte und als einziger Spieler gleichlange Schläger benutzt, meinte: "Was für wundervolle zweite neun Löcher."

Guter Start für Woods

Konkurrenzfähig zeigte sich am ersten Tag in der "Kathedrale des Golfs" US-Superstar Tiger Woods. Der 43-Jährige, dessen letzter von vier Siegen in Augusta immerhin 14 Jahre zurückliegt, benötigte 70 Schläge (zwei unter Par).


Mitfavorit Rory McIlroy (Nordirland), der nach seinem Sieg bei der Players Championship auf die Vollendung seines Karriere-Grand-Slams hofft, erwischte dagegen mit eins über Par keinen Start nach Wunsch.

Vorjahressieger Patrick Reed (USA) blieb ebenfalls einen Schlag über Par. Seit Woods (2001/2002) hat kein Golfer seinen Masters-Titel erfolgreich verteidigt.

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