US Open werden womöglich nach Indian Wells verlegt

Sport1

Die Veranstalter der US Open spielen auf Zeit, eine Entscheidung über die Austragung des Grand-Slam-Turniers (31. August bis 13. September) soll nach offiziellen Angaben spätestens im Juni fallen.

Doch offenbar beschäftigt sich der US-Tennisverband USTA neben der erhofften Austragung in Flushing Meadows auch mit einer Verlegung, weg vom Coronavirus-Hotspot New York in die kalifornische Wüste. Dies berichtet die spanische Sporttagszeitung Marca


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Demnach könnte das Turnier in Indian Wells ausgetragen werden. Die weitläufige Anlage verfügt über ausreichende Kapazitäten. Der Hauptplatz mit seinen 16.100 Plätzen ist der zweitgrößte Tenniscourt der Welt, direkt nach dem Arthur-Ashe-Stadium in New York. Insgesamt gibt es in Indian Wells 29 Hartplätze, 23 davon verfügen über Flutlicht. 

Flushing Meadows in ein Krankenhaus umfunktioniert

Das alljährlich im März angesetzte Hartplatzturnier, dessen Direktor der frühere deutsche Top-Spieler Tommy Haas ist, stemmt mit je 96 Hauptfeldteilnehmern bei Damen und Herren ein vergleichbares Spieleraufkommen wie die vier Grand-Slam-Turniere mit Hauptfeldern a 128 Profis. 

New York ist die in den USA am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Metropole, allein im Großraum der Stadt fielen mehr als 16.000 Menschen dem Virus zum Opfer. Hinzu kommt, dass auf der Tennis-Anlage in Flushing Meadows ein behelfsmäßiges Krankenhaus errichtet wurde, um Corona-Patienten zu behandeln. 

USTA-Chef Mike Dowse hatte Mitte April erklärt, dass die US Open ohne Zuschauer "ein sehr unrealistisches Szenario" seien.

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