US-Trials: Hammerwerferin Berry wendet sich während Nationalhymne ab

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US-Trials: Hammerwerferin Berry wendet sich während Nationalhymne ab
US-Trials: Hammerwerferin Berry wendet sich während Nationalhymne ab

Hammerwerferin Gwen Berry hat bei den Trials der US-Leichtathleten mit einem Protest während der Nationalhymne für Aufsehen gesorgt. Die 31-Jährige wandte sich beim Erklingen der Hymne zunächst ab, im Anschluss hielt sie ein T-Shirt mit der Aufschrift "Activist Athlete" in die Höhe. Berry hatte zuvor den dritten Platz beim nationalen Ausscheidungswettkampf in Eugene/Oregon belegt und sich damit für die Olympische Spiele in Tokio qualifiziert.

Berry setzt sich seit Jahren gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA ein. Nach ihrem Triumph bei den Panamerika-Spielen 2019 hatte sie den ikonischen Protest gegen Ungerechtigkeit der US-Sprinter Tommie Smith und John Carlos bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko nachgeahmt. Mit dieser Aktion richtete sich Berry unter anderem an den damaligen Präsidenten Donald Trump.

Den Sieg bei den Trials sicherte sich DeAnna Price mit einem historischen Wurf auf 80,31 m. Die Weltmeisterin ist damit erst die zweite Frau der Geschichte, die ihren Hammer über die 80-m-Marke warf. Den Weltrekord hält die zweimalige polnische Olympiasiegerin Anita Wlodarczyk mit 82,92 m.

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