Valentino Rossi und die Rallye Dakar: "Vielleicht irgendwann"

Mario Fritzsche

Die diesjährige Auflage der Rallye Dakar läuft noch bis Freitag. In der Auto-Wertung fährt Fernando Alonso als der prominenteste Dakar-Debütant 2020 in der Spitzengruppe mit. Nach neun von insgesamt zwölf Etappen rangieren der zweimalige Formel-1-Weltmeister und sein Beifahrer, Dakar-Routinier Marc Coma, mit ihrem Toyota Hilux in den Top 10 der Gesamtwertung.

Bildergalerie: Rallye Dakar 2020 in Saudi-Arabien

Einer, der an der Verwirklichung von Alonsos Dakar-Debüt maßgeblich beteiligt war, ist Markenkollege Nasser Al-Attiyah. Seinerseits am Steuer eines Toyota Hilux drehend, kämpft der dreimalige Sieger der legendären Wüstenrallye aktuell um seinen vierten Dakar-Triumph. Als Alonso vor einigen Monaten bei Testfahrten seine ersten Meter im Gelände zurücklegte, war Al-Attiyah unterstützend tätig.

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Und Al-Attiyah hat schon den nächsten prominenten Motorsportler für einen möglichen Dakar-Start im Visier: MotoGP-Superstar Valentino Rossi. Dass es bereits Gespräche gegeben hat, offenbarte Al-Attiyah im Zuge der Entwicklungen um Alonso.

"Es wäre natürlich gut, weitere große Namen zur Dakar zu bringen. Ich habe zum Beispiel auch guten Kontakt zu Valentino Rossi und er sagte einmal zu mir: 'Nasser, eines Tages will ich die Dakar fahren'", so Al-Attiyah gegenüber 'Motorsport.com'.

Nasser Al-Attiyah weiß um Rossis Interesse an der Rallye Dakar

Nasser Al-Attiyah weiß um Rossis Interesse an der Rallye Dakar <span class="copyright">Ellen Lohr</span>
Nasser Al-Attiyah weiß um Rossis Interesse an der Rallye Dakar Ellen Lohr

Ellen Lohr

Rossi selbst bestätigt sein Interesse, indem er zunächst das anführt, was er schon mehrfach für die Zeit nach seiner aktiven Karriere in der Motorrad-WM in Aussicht gestellt hat. "Wenn ich nicht mehr MotoGP fahren werde, will ich weiter Rennen fahren, dann aber im Auto", so der neunmalige Motorrad-Weltmeister.

Konkret auf die Rallye Dakar angesprochen, entgegnet Rossi: "Die Dakar ist ein höchst interessantes Rennen. Warum nicht?" Allerdings räumt er bei dieser Gelegenheit auch ein: "Einfach wird das nicht. Man muss sich sehr gut vorbereiten. Reizen würde es mich aber schon. Vielleicht klappt es irgendwann."

Damit schlägt Rossi andere Töne an als es Marc Marquez kürzlich tat. Der aktuelle MotoGP-Dominator schließt einen Start bei der Rallye Dakar aus, wobei er seine Absage ganz konkret in Bezug auf die Motorrad-Wertung formulierte. Sollte Rossi tatsächlich eines Tages in der Wüste antreten, dann am wahrscheinlichsten wie Alonso in der Auto-Wertung.

Mit Informationen von Ellen Lohr. Mit Bildmaterial von VR46 Riders Academy.

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