Verein Athleten Deutschland setzt sich für Gleichstellungsziele ein

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Verein Athleten Deutschland setzt sich für  Gleichstellungsziele ein
Verein Athleten Deutschland setzt sich für Gleichstellungsziele ein

Der Verein Athleten Deutschland will sich in Zukunft verstärkt für Gleichstellungsziele im deutschen Sport einsetzen. Die Athletenvertretung kündigte an, "tiefgreifende Veränderungen" fordern zu wollen. Ein Kernthema soll dabei die Erhöhung der Medienpräsenz für Frauen sein.

"Die andauernde mediale Unterrepräsentanz in der Berichterstattung mindert das Sponsoreninteresse, hemmt die Vermarktung und verhindert damit, dass Sportlerinnen mehr verdienen", stellte der Verein fest. Studien würden zeigen, dass Frauen in der Sportberichterstattung zweitrangig behandelt werden.

"Sportlerinnen verdienen weniger als ihre männlichen Pendants, trainieren teilweise unter schlechteren Bedingungen und erscheinen weniger im TV. Die Trainingswissenschaft beruht auf männlichen Probanden", sagte Athleten-Deutschland-Mitglied und Torhüterin Almuth Schult von Double-Sieger VfL Wolfsburg.

Das Konzept, das der Verein auch am Mittwoch im Sportausschuss des Deutschen Bundestages vorstellte, beinhaltet weitere Themenbereiche wie eine bessere Vereinbarkeit von Familienplanung und Sport-Karriere, Safe Sport sowie die Einführung von geschlechtsspezifischem Training.

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