Angeblicher Top-Kandidat sagt Arsenal ab

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Der FC Arsenal entließ nach der Pleite in der Europa League gegen Eintracht Frankfurt Trainer Unai Emery. Auch Brendan Rodgers wurde als möglicher Nachfolger ins Spiel gebracht.


Doch jetzt erteilt der frühere Liverpool-Coach und derzeitige Übungsleiter von Leicester City allen Arsenal-Gerüchten eine Absage.

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Rodgers: "Warum sollte ich Leicester verlassen"

"Es gibt Klatsch und Tratsch, aber warum sollte ich Leicester City zu diesem Zeitpunkt verlassen wollen?", äußerte sich der 46-Jährige bei Sky Sports

Rodgers liegt mit den "Foxes" sensationell auf dem zweiten Tabellenplatz der Premier League. Der Mirror hatte berichtet, er sei ein aussichtsreicher Kandidat bei den "Gunners" und stehe auf Arsenals Wunschliste.

Die Gerüchte befeuerte Rodgers am Sonntag noch selbst, als er nach dem 2:1-Sieg gegen Everton eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag mehr oder weniger bestätigte.

"Es gibt vermutlich eine (Ausstiegsklausel, Anm. d. Red.) in den meisten Verträgen der Manager. Das ist alles hypothetisch", sagte Rodgers bei Sky Sports. Diese soll laut übereinstimmenden Medienberichten 15 Millionen Euro betragen.

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Rodgers: "Mein Fokus ist hier"

Allerdings dementierte Rodgers sogleich, dass es ihn wegziehe. "Mein Fokus liegt bei Leicester. Ich habe mich vor neun Monaten verändert und ich bin sehr glücklich, seit ich hier bin. Wir haben immer noch viel Arbeit zu tun. Die meisten Manager-Verträge beinhalten etwas, aber mein Fokus ist hier."

Sky-Experte Jamie Carragher warnte Rodgers derweil vor einem Wechsel innerhalb einer Saison. "Ich denke, dass es keine Zweifel gibt, dass er in seiner Position das Maximale erreichen kann. Leicester ist aktuell Zweiter, aber sie sind keiner der Topklubs in der Liga. Ich denke nicht, dass er nur darüber nachdenken sollte, jetzt zu Arsenal zu gehen."


Schon bei seinem Wechsel zu Leicester im Frühjahr zog sich Rodgers den Unmut der Fans zu, da er seinen bisherigen Klub Celtic Glasgow mitten in der Saison verlassen hatte.

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Carragher befürchtet Ärger für Rodgers

"Er hat viel Ärger bekommen, als er Celtic vor dem Saisonende verlassen hat. Das war eine harte Entscheidung für ihn", erklärte Carragher. "Wenn er jetzt wechseln würde, würde er schnell das Etikett eines Wandervogels bekommen. Er muss auf die nächsten 18 Monate schauen und sich sagen, dass er etwas mit Leicester erreichen will. Irgendwann wird er zu einem der Topklubs gehen wollen."


Arsenal wird derzeit interimsmäßig von Klublegende Freddie Ljungberg trainiert, ihm assistiert Per Mertesacker. Die Gunners haben als Achter schon sieben Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Platz.

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