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Vermasselt er Brady auch den Super Bowl?

·Lesedauer: 4 Min.
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Vermasselt er Brady auch den Super Bowl?
Vermasselt er Brady auch den Super Bowl?

Aaron Donald, Defensive Lineman der Los Angeles Rams, umarmte Matthew Stafford nach dem Sieg gegen den aktuellen Super-Bowl-Champion Tampa Bay Buccaneers und sagte: „Ich liebe dich, Mann!“

Der Grund: Stafford brachte im SoFi Stadium in L.A. gegen Tom Brady und Co. 27 von 38 Pässen für 343 Yards und vier Touchdowns bei seinen Mitspielern unter und schrieb dabei auch noch NFL-Geschichte. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NFL)

Er ist erst der dritte Quarterback, dem vier Touchdowns gegen Brady gelungen sind, ohne dass er dabei eine Interception geworfen hatte.

Es war die erste große Prüfung des 33-Jährigen - und er bestand sie mit Bravour. „Er spielt wie entfesselt“, sagte Donald. „Deshalb ist er hier. Wir erwarten das von ihm. Und ich weiß, dass er so weitermachen wird wie bisher, sogar auf einem noch höheren Niveau.“

Sogar so hoch, dass die Rams den großen Wurf anvisieren können - den ersten Super-Bowl-Triumph eines Teams aus Los Angeles seit dem Sieg der Raiders 1984?

Stafford schreibt NFL-Geschichte

Die Bilanz der Rams bislang kann sich sehen lassen: drei Spiele, drei Siege. Dabei hebt Stafford die Offense, die mit Vorgänger Jared Goff limitiert war und vor vor allem auf kurze Pässe und starke Runningbacks wie Todd Gurley in der Saison 2018/2019 angewiesen war, auf ein höheres Level. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NFL)

Selbst Bucs-Coach Bruce Arians schwärmte: „Er trägt den Ball so leicht über das Feld. Man ist direkt vor seinem Gesicht und er findet trotzdem einen Spieler, der frei ist, und gibt ihm den Ball. Viele Jungs beobachten ihn, aber sie können ihn nicht erreichen. Er ist ein besonderer Spieler.“

Staffords 75-Yard-Pass gegen die Bucs war sein dritter Passing-Touchdown über 50 Yards in dieser Saison. Damit hat der Neuzugang jetzt schon die Anzahl der 50-plus-Yard-Passing-Touchdowns der Rams in den Jahren 2019 und 2020 mit dem ehemaligen Quarterback Goff erreicht.

Das zeigt: Die Rams sind jetzt noch schwerer auszurechnen und haben durch tiefe Pässe eine neue Dimension in ihrem Spiel dazugewonnen.

Ein weiterer Pluspunkt: In den vergangenen Spielzeiten war der Erfolg der Rams-Offensive stark mit Sean McVays Gameplan verknüpft. Goff gilt in der NFL als Spielmacher, der die Anweisungen umsetzt und wenig Kreativität ausstrahlt. Stafford kann aber auch improvisieren, wenn ein Spielzug des Rams-Coachs mal nicht klappt.

Stafford kann diese langen Bälle perfekt anbringen. In drei Spielen mit Los Angeles erzielte Stafford neun Passing-Touchdowns, womit er mit Hall of Famer Kurt Warner für die meisten Touchdowns in der Geschichte der Rams nach drei Spielen gleichzog.

Rams-Defensive macht Brady das Leben schwer

„Ich war der Neue, als ich hier ankam, und sie haben mich akzeptiert, was großartig war“, sagte Stafford, der zwölf Spielzeiten bei den Detroit Lions verbracht hat. „Ich versuche einfach, jeden einzelnen Tag ich selbst zu sein, jeden einzelnen Tag mein Bestes zu geben und zu sehen, wohin uns das führt.“

In L.A. hat Stafford aber nicht nur in der Offensive, sondern auch in der Defensive ein starkes Team. Letzteres machte Brady und den Bucs das Leben schwer.

Der Quarterback-Superstar, der in den ersten beiden Wochen neun Touchdowns geworfen hatte, brachte am Sonntag bei 55 Versuchen nur einen Touchdown-Pass zustande. Er wurde ständig bedrängt, dreimal gesackt und war gezwungen, immer wieder unter Druck zu werfen.

Rams reif für den Super Bowl?

Mit dem Statement-Sieg gegen den Meister und dem perfekten Saisonstart unterstrichen die Rams ihre diesjährigen Super-Bowl-Ambitionen und lehrten der Konkurrenz schon früh das Fürchten.

Stafford könnte das letzte Puzzleteil für McVay sein, das in den letzten Jahren - vor allem 2019 im Endspiel gegen Brady und die New England Patriots - zum Titel gefehlt hat. Das Puzzleteil, das Brady (mit Tampa nun Conference-Konkurrent der Rams) diesmal den Weg zum Titel Nummer 8 vermasseln könnte.

Natürlich ist Stafford klug genug, sich und sein Team jetzt noch nicht mit konkreten Ansagen hierzu zu belasten: „Ich genieße jede Minute davon und versuche, das Beste daraus zu machen und zu sehen, wohin uns das führen wird“, sagte er am Wochenende. (DATEN: Alle Tabellen der NFL)

Stafford will mit Rams in den Super Bowl

Wenn es nach dem Spielmacher geht, wird es ihn im Februar direkt zurück ins SoFi Stadium führen - dem Austragungsort des Super Bowl LVI.

Dass das prinzipiell sein Ziel ist, hat er bei seiner seiner Ankunft in L.A. schon anklingen lassen: „Ich möchte in diesen großen Spielen und in diesen großen Momenten spielen, also ist es für mich mehr als alles andere eine Chance“, sagte er damals.

Er habe an einen Ort kommen wollen, wo das Team für Erfolge bereit sei. „Offensichtlich sind die Rams ein solches Team.“

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