Vor 40 Jahren: Als McEnroe in Wimbledon für ein Beben sorgte

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Vor 40 Jahren: Als McEnroe in Wimbledon für ein Beben sorgte
Vor 40 Jahren: Als McEnroe in Wimbledon für ein Beben sorgte

"You cannot be serious!"

Spätestens mit diesem Satz hatte sich John McEnroe in seiner aktiven Karriere das Image als Bad Boy der Tenniswelt gesichert. Zum 40. Mal jährt sich nun dieser legendäre Satz, den das Enfant Terrible damals in der ersten Runde von Wimbledon dem Stuhlschiedsrichter entgegenbrüllte. (Alles zu Wimbledon)

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Was war passiert? Im Erstrunden-Match gegen McEnroes Landsmann Tom Gullikson gab Schiedsrichter Edward James einen Aufschlag "out". McEnroe, damals 22 Jahre alt, war mit dieser Entscheidung jedoch nicht einverstanden.

"Der war auf der Linie. Kreide flog in die Luft. Jeder weiß, dass der drinnen war - das ganze Stadion. Und du sagst, der war draußen", blaffte er den Unparteiischen an.

McEnroe: Der Satz ist Fluch und Segen zugleich

Danach folgte der legendärer Satz, der fortan zu seinem Markenzeichen werden sollte und ihm später sogar einen Werbevertrag mit einer großen Automarke einbringen sollte.

Im Gespräch mit dem Telegraph blickte der US-Amerikaner nun zum Jubiläum auf seinen berühmtesten Ausraster zurück, der in Wimbledon - wo sehr auf das Pflegen der britischen Sitten geachtet wurde - alles andere als gut ankam.

"Es ist erstaunlich, dass ein Ausspruch, der 1981 in der ersten Runde gemacht wurde, mir 40 Jahre später immer noch nachhängt", zeigte er sich selbst erstaunt über dieses Phänomen.

Allerdings habe er damit kein Problem. Zwar sei der Satz Fluch und Segen zugleich, "aber er ist eher positiv als negativ."

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Bonus fürs Fluchen

Zumal ihm sein "You cannot be serious" selbst nach seinem Rücktritt 1992 auf der Senioren-Tour noch zum Vorteil gereichte, wie er selbst mit einem Lächeln gestand.

"Als ich anfing, auf der Senioren-Tour zu spielen, zahlten sie mir plötzlich einen Bonus, wenn ich das sagte", sagte McEnroe, der diesen Ausruf nur dieses eine Mal in Wimbledon getätigt hatte.

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Das Match damals gegen Gullikson gewann er übrigens klar in drei Sätzen und stieß bis ins Finale vor. Dort revanchierte er sich gegen seinen großen Rivalen Björn Borg für die Finalpleite aus dem Vorjahr.

Aber das ist eine andere Geschichte - und das ist ernst gemeint!

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