Verstappen: Neuer Vertrag vermeidet unangenehme Situationen

Norman Fischer
motorsport.com

Dass sich Max Verstappen so früh bis 2023 zu Red Bull bekannt hat, war für viele eine Überraschung, schließlich wäre er frei gewesen, um sich ab 2021 Mercedes oder Ferrari anzuschließen. Doch der Niederländer wollte möglichen Problemen im Team aus dem Weg gehen und unangenehme Situationen vermeiden, wie er sagt.

"Ich habe mich im Team immer wohlgefühlt", erklärt Verstappen über seine Vertragsverlängerung. "Außerdem hat es etwas Gutes, denn es nimmt jeden Zweifel weg. Es gibt keine Fragezeichen mehr." Wäre Verstappen mit auslaufendem Vertrag in die Saison gegangen, hätte es für ihn einige Probleme geben können - und da meint er nicht nur etwaige Ablenkungen im Kopf.

"Irgendwann wird es vielleicht ein bisschen unangenehm, wenn es um das Auto für das kommende Jahr geht", sagt er. "Das wollte ich nicht haben, und für mich ist hier der richtige Ort. Ich fühle mich gut im Team, hier gibt es viele tolle Leute, und ich sehe die Motivation und das Verlangen, um Siege und Meisterschaften zu kämpfen."

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Auch Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist froh, dass die Fahrerfrage schon vor der Saison geklärt ist - zumindest auf einer Seite der Garage. Denn die Verlängerung von Verstappen sei für viele Mitarbeiter noch einmal ein richtiger Motivationsschub nach der Weihnachtspause gewesen. "Alle kamen beschwingt aus den Ferien", freut sich Horner.

"Jeder weiß, wie die Zukunft aussieht. Es gibt keine unangenehmen Gespräche zwischen Fahrer und Team. Er kennt genau seine Rolle und wir arbeiten als Einheit zusammen", so der Teamboss. Diesen Störfaktor aus dem Weg zu haben und sich auch nicht mit dauernden Gerüchten aussetzen zu müssen, "lässt uns wirklich den Fokus auf die Arbeit legen, und das freut mich."

Mit Bildmaterial von LAT.

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