Verstappen schlägt Alarm: „Wir werden viele Unfälle haben"

Ab 2024 soll in der Formel 1 das Einsetzen von Heizdecken zum Reifenaufwärmen verboten werden. Nachdem einige Fahrer bereits in der vergangenen Woche die neuen Reifen von Pirelli für die Saison 2023 getestet haben, kamen bei ihnen Sorgen auf. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Grund dafür ist auch, dass die Reifentemperatur im kommenden Jahr von 70 auf 50 Grad gesenkt wird. Nach dem Test gestand Weltmeister Max Verstappen: „Das hat keinen Spaß gemacht.“ Der Niederländer fügte hinzu, dass er sich fast in der Boxengasse gedreht habe. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

„Wir werden viele Unfälle haben, das weiß ich jetzt schon“, prophezeit Verstappen. Noch deutlicher wurde Haas-Pilot Kevin Magnussen. Er richtete seine Kritik direkt an die Verantwortlichen: „Ich denke nicht, dass Pirelli, die FIA und die Formel 1 wirklich verstehen, wie schwierig es ist, die Reifen aufzuwärmen, selbst wenn du bei 70 Grad anfängst.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Magnussen: „Das ist ein Sicherheitsrisiko“

Magnussen ergänzte, dass die Verantwortlichen noch nie Formel-1-Autos gefahren sind und die Auswirkungen der Regeländerungen nicht verstehen. „Das ist ein Sicherheitsrisiko“, betonte der Däne.

Laut ihm ist das Problem, dass die Reifen aufgrund der hohen Belastungen steif sein muss. Wenn es mal kalt ist, dass ist er verdammt hart und wie Eis“, erklärte der Teamkollege von Mick Schumacher. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

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