Verstappen-Vater greift Red Bull an

Verstappen-Vater greift Red Bull an
Verstappen-Vater greift Red Bull an

Für Red Bull verlief der Große Preis von Monaco eigentlich ziemlich erfreulich. Trotz eines mäßigen Abschneidens im Qualifying holte sich Sergio Pérez am Ende unerwartet den Sieg. Weltmeister Max Verstappen rundete als Dritter das hervorragende Ergebnis des Rennstalls ab.

Doch während der dritte Platz für den 24-Jährige völlig in Ordnung zu sein schien, und er nach dem Rennen das Mannschaftsergebnis lobte, nimmt sein Vater Jos Verstappen nun Red Bull in die Mangel.

Der ehemalige Rennfahrer wittert eine Begünstigung von Perez und kritisiert die Taktik.

Verstappen wettert gegen Red Bull

„Red Bull hat ein gutes Ergebnis erzielt, aber gleichzeitig wenig Einfluss ausgeübt, um Max an die Spitze zu bringen“, formulierte Jos Verstappen in seinem Blog. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Dass sein Sohn überhaupt Dritter wurde, sei demnach ausschließlich dem Ferrari-Patzer beim zweiten Stopp von Charles Leclerc zu verdanken.

„Dem Meisterschaftsführenden Max hat die gewählte Strategie in dieser Hinsicht nicht geholfen. Das Blatt wendete sich komplett zu Gunsten von Checo (Pérez). Das war enttäuschend für mich, und ich hätte mir gewünscht, dass es für den Meisterschaftsführenden anders ausgegangen wäre“, so der 50-Jährige weiter.

Bolide nicht beweglich genug?

Auch der Bolide selbst war Jos Verstappen ein Dorn im Auge, besonders dessen mangelnde Reaktionsfähigkeit. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

„Es beginnt mit dem Auto, das einfach noch nicht die Charakteristiken für seinen Fahrstil hat. Max hat viel zu wenig Grip an der Vorderachse. Und gerade in Monaco, mit all den kurzen Kurven, braucht man ein Auto, das sehr schnell einlenkt. Das war einfach schwierig“, machte Verstappen seinem Ärger Luft.

Ganz im Gegensatz dazu stehen die Worte seines Sohnes. Dieser lobte das Team für dessen „entspannte und richtige Entscheidungen. Sie waren ziemlich geradlinig. es gab keine Zweifel.“

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