Vertrag läuft aus: Das sagt Zorc zu Favres Zukunft

SPORT1
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Michael Zorc sieht trotz des auslaufenden Vertrags keinen Druck, über die Zukunft von Trainer Lucien Favre zu diskutieren.

"Wir sind am Anfang der Saison und haben entschieden, die Frage zurückzustellen. Das ist für beide Seiten nicht das Thema", sagte der Sportdirektor von Borussia Dortmund bei Sky. "Beide Seiten wissen, was sie aneinander haben. Wir werden irgendwann die Gespräche führen."

Favre trainiert den BVB seit 2018, sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Immer wieder gibt es Gerüchte, dass die Borussia zur neuen Saison einen Wechsel auf der Trainerposition vornehmen könnte.

Die Sport Bild berichtete am Mittwoch, dass Marco Rose (Borussia Mönchengladbach), Julian Nagelsmann (RB Leipzig) und Jesse Marsch (Red Bull Salzburg) Nachfolger des Schweizers werden könnten.

Mit 2,03 Punkten pro Partie ist Favre der BVB-Trainer mit der zweitbesten Punktebilanz, der für mindestens 20 Spiele im Amt war. Nur Thomas Tuchel erzielte seit Bundesliga-Gründung einen besseren Punkteschnitt als der aktuelle BVB-Trainer.

Zorc bedauert Zuschauer-Ausschluss

Zorc äußerte sich vor dem Champions-League-Duell mit Zenit St. Petersburg (Champions League: Borussia Dortmund - Zenit St. Petersburg heute ab 21 Uhr im LIVETICKER) auch zum Beschluss der Bundesregierung, ab November keine Zuschauer mehr zu Fußballspielen in Deutschland zuzulassen.

"Das ist sehr schade, weil wir es genossen haben, wieder Zuschauer in den Stadien zu haben. Der ökonomische Faktor war zweitrangig", meinte Zorc.

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"Die Hygienekonzepte haben sehr gut funktioniert. Wir hatten gegen Freiburg 11.000 Zuschauer und die namentlich erfasst. Danach hatten wir keine einzige Infektion. Ich bin weit davon entfernt, rumzuheulen. Andere Branchen sind viel härter getroffen. Aber unser Konzept hat funktioniert und die Infektionsgefahr war sehr gering."