Verwunderliche Premiere bei deutschem Härtetest

Verwunderliche Premiere bei deutschem Härtetest
Verwunderliche Premiere bei deutschem Härtetest

In der 47. Minute schallte ein gellendes Pfeifkonzert durch die ÖVB-Arena in Bremen. Die deutschen Fans konnten die Entscheidung der Schiedsrichterinnen nicht nachvollziehen.

Deutschlands Kreisläufer Jannik Kohlbacher war beim Versuch, einen Pass zu fangen, gehalten worden. Doch der Foulpfiff blieb aus. (NEWS: Alles Wichtige zur Handball-WM)

Es war eine von etlichen Situationen, in denen das Gespann Tanja Kuttler und Maike Merz unglücklich aussah.

„Es gab einige Beschwerden“ über Schiedsrichterinnen

Entscheidend beeinflusst wurde die 30:31-Niederlage des DHB-Teams im vorletzten Test vor der Handball-WM 2023 gegen Island freilich nicht, denn diskutable Aktionen gab es auf beiden Seiten.

Vor allem DHB-Youngster Juri Knorr war ein ums andere Mal unzufrieden und suchte das Gespräch mit den Spielleiterinnen.

„Im Allgemeinen ganz gut, auch wenn es auf beiden Seiten einige Beschwerden gab“, urteilte Patrick Groetzki bei SPORT1 über die Unparteiischen, er betonte jedoch auch, die Leistung nicht überbewerten zu wollen.

„Bisschen komisch“: DHB-Star Groetzki verwundert

Für Verwunderung sorgte beim Rechtsaußen der Rhein-Neckar Löwen die Ansetzung des Duos. Erstmals wurde ein Heimspiel der deutschen Männer-Nationalmannschaft von Frauen geleitet. Doch es war nicht dieser Aspekt, den Groetzki ansprach. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Handball-WM 2023)

„Es war eher bisschen komisch, dass deutsche Schiedsrichter heute gepfiffen haben. Das war das einzig Komische. Das hatte ich zumindest noch nie bei einem Länderspiel“, sagte der Linkshänder.

An den Umstand, von Frauen gepfiffen zu werden, sind die Handball-Profis ohnehin gewohnt. In der Bundesliga sind nicht nur Kuttler und Merz regelmäßig im Einsatz.

Insgesamt gibt es fünf weibliche Gespanne im Bundesliga-Kader oder in höheren Kategorien beim DHB.