French Open könnten verschoben werden

SID
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French Open könnten verschoben werden
French Open könnten verschoben werden

Als Folge des landesweiten Lockdowns in Frankreich könnten die diesjährigen French Open um einige Tage verschoben werden. Die französische Regierung hat mit den Veranstaltern des Grand-Slam-Turniers bereits über eine "Verzögerung von ein paar Tagen" diskutiert, wie das Sportministerium am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Bislang soll der Sandplatz-Klassiker vom 23. Mai bis zum 6. Juni stattfinden, der Start der Qualifikation ist eine Woche vorher angesetzt. Planmäßig soll der zunächst vierwöchige Lockdown Anfang Mai, also noch vor dem Turnierstart, enden.

Auch die Zulassung von Zuschauern war demnach in den Gesprächen zwischen dem Ministerium und den Verantwortlichen von Roland Garros bereits ein Thema. Im vergangenen Jahr waren die French Open um vier Monate auf September verschoben worden. Damals waren in Paris lediglich 1000 Zuschauer pro Tag auf der Anlage zugelassen.

Zuletzt hatte sich der Präsident des französischen Tennisverbandes FFT, Gilles Moretton, trotz der anhaltenden Coronakrise zuversichtlich gezeigt, dass das Turnier stattfinden kann. Bei der Zuschauer-Zulassung wolle er sich jedoch viele Optionen offenhalten. "Ich traue mich nicht, an eine komplette Auslastung zu denken. Aber wir können auch hinter geschlossenen Türen starten und uns dann auf ein Level, das unter 100 Prozent liegt, steigern", sagte der 63-Jährige.

Die neuen Beschränkungen in Frankreich gelten seit Samstagnacht. Am Dienstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Land bei über 400.