Vettel: "Das Auto schreit: mehr, mehr, mehr!"

SID
Vettel: "Das Auto schreit: mehr, mehr, mehr!"

Frage: "Herr Vettel, gleich zum Saisonauftakt dieser erlösende Sieg für Sie und Ferrari. Wie fühlt sich das an?"
Sebastian Vettel (29, Ferrari): "Es war ein langer Weg, aber jetzt sind wir über den Berg. Heute ist ein Tag für das Team, nach so vielen harten Wochen und Monaten. Wir müssen die Füße am Boden lassen, es bleibt ein weiter Weg. Aber heute feiern wir. Die Fans haben sicher schon ein bis drei Flaschen Prosecco aufgemacht."
Frage: "Wie haben Sie das Rennen erlebt?"
Vettel: "Ich hatte nicht den besten Start, aber danach habe ich gezeigt, dass wir da sind. Am Ende konnte ich Reifen und Geschwindigkeit toll kontrollieren, es war ganz anders als im vergangenen Jahr. Das Auto schreit: mehr, mehr, mehr! Ich hätte für immer weiterfahren können."
Frage: "Mit diesem Sieg verbindet sich die Hoffnung, dass es aufwärts geht mit Ferrari. Welche Rolle spielen Sie persönlich beim Aufschwung?"
Vettel: "Ich habe nichts geändert, ich bin nicht der Teammanager. Aber unsere Leute haben immer den Glauben behalten. Außenstehende werden kaum verstehen, was das Team im vergangenen halben Jahr geleistet hat. Es war hart, aber das neue Auto ist fantastisch."
Frage: "Ist mit diesem Auto jetzt der WM-Titel möglich?"
Vettel: "Ich denke noch nicht an die Weltmeisterschaft, dafür ist es noch zu früh. Mit den neuen Regularien kann sich mit Blick auf die Kräfteverhältnisse immer schnell etwas tun. Aber der Sieg heute tut uns sicher nicht weh."
Frage: "Aber Sie können Mercedes und Lewis Hamilton in diesem Jahr dauerhaft das Leben schwer machen?"
Vettel: "Mercedes war ein Phänomen in den vergangenen Jahren, sie haben einen großartigen Job gemacht. Sie sind weiter das Team, das es zu schlagen gilt. Und vor Lewis habe ich großen Respekt. Er hat von seinem ersten Tag in der Formel 1 sein Talent gezeigt, aber auch, dass er ein harter Arbeiter ist. Ich würde gerne in diesem Jahr einen engen Kampf um die WM mit ihm führen. Im Moment sieht es so aus, als hätten wir annähernd gleich starke Autos."









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